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Gerade bei den grippalen Infekten haben natürliche Hausmittel sehr viel zu bieten. Ob Apfelessig oder Zitronenkur – die erfahrenen Ärztinnen Karin Haschenburger und Friederike Stratmann stellen die besten naturheilkundlichen Strategien für Zuhause vor. Erkältung (und/oder Bronchitis)Obwohl wir uns fast immer in der kalten Jahreszeit „erkälten“, haben Erkältungen wenig mit Kälte zu tun. Es sind Infekte, die bei geschwächter Abwehrkraft entstehen. Sorgen Sie für Ihr Immunsystem. Essen Sie in der kalten Jahreszeit eher das Vitamin C-haltige Gemüse, das bei uns wächst (Möhren, Kohl, Rote Beete, Grünkohl). Südfrüchte wachsen in den warmen Ländern. Sie haben den dort erwünschten Nebeneffekt, dass sie den Körper von innen abkühlen. Wir brauchen im Winter wärmende Kost. Vorbeugend bei Erkältungsanfälligkeit• Auf warme Füße achten, sich aber sonst nicht zu warm anziehen. Synthetische Stoffe vermeiden. Stauwärme kann zu Schwitzen und somit am Körper zu Verdunstungskühle führen. Dadurch kann man sich erkälten. • Regelmäßig, auch im Winter, Kneippsche Güsse durchführen: (s. Anhang) • Vitamine: besonders Vitamin C und E, z. B. Schlehen-Ursaft oder Sanddorn-Ursaft (Weleda) • Holunderbeerensaft: Die einheimischen Holunderbeeren enthalten mehr Vitamin C (37.1 mg pro 100 g) als Kiwis oder Orangen • Viel Knoblauch essen • Holunder- und/oder Lindenblütentee: 1 TL pro Tasse mit gekochtem Wasser übergießen und zugedeckt 10 Min. ziehen lassen. 3 × tägl. 1 Tasse trinken. Diese Kräuterteezubereitungen fördern die Schweißbildung. |
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