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Haarausfall: Ursachen und ganzheitliche Therapieansätze

Katharina Korbach 21/08/2025
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Abbildung 1: Haarausfall kann viele Ursachen haben, die jeweils eine andere Art der Behandlung erfordern. In vielen Fällen können mit ganzheitlichen natürlichen Maßnahmen äußerst positive Effekte erzielt werden.

Dass wir täglich Haare verlieren, ist völlig normal. Übersteigt die Menge der ausgefallenen Haare jedoch langfristig jene der nachwachsenden, spricht man von Haarausfall. Da volles Haar in unserer Gesellschaft mit Gesundheit, Fruchtbarkeit und Vitalität assoziiert wird, kann ein sichtbarer Haarverlust das eigene Wohlbefinden stark belasten. In diesem Blogartikel erfahren Sie, welche unterschiedlichen Formen des Haarausfalls es gibt und welche Ursachen sie jeweils haben können. Außerdem stellen wir Ihnen fünf ganzheitliche Tipps vor, mit denen Sie lichter werdendem Haar vorbeugen oder einem bereits bestehenden Haarverlust auf natürliche Weise entgegenwirken können.

Ab wann spricht man von Haarausfall?

Wer täglich Haare in der Bürste, in der Dusche oder auf dem Kopfkissen vorfindet, ist häufig verunsichert. Ist die Menge der verlorenen Haare noch normal oder liegt bereits ein krankhafter Haarausfall vor? Tatsächlich ist die Besorgnis in vielen Fällen unbegründet. Was auf den ersten Blick viel erscheint, entspricht in Wahrheit oft genau der Menge an Haaren, die wir jeden Tag natürlicherweise verlieren. Unsere Haare unterliegen einem bestimmten Lebenszyklus, der insgesamt rund sieben Jahre dauert und sich grob in drei Phasen gliedern lässt:

  • Wachstumsphase (Anagen): Bei gesunden Menschen befinden sich 80 bis 90 Prozent der Haare im sogenannten Anagen. In dieser Phase, die zwei bis zehn Jahre andauern kann, wächst das Haar aktiv aus der Wurzel.
  • Übergangsphase (Katagen): An die Anagenphase schließt das Katagen an. Das Haarwachstum stoppt und die Haarwurzel bildet sich zurück. Es handelt sich um eine vergleichsweise kurze Phase von ein bis zwei Wochen, die das Haar auf den Ausfall vorbereitet.
  • Ruhephase (Telogen): In der etwa zwei- bis viermonatigen Telogenphase sitzt das Haar locker in der Wurzel. Insgesamt sollten sich weniger als 20 Prozent des Kopfhaars in dieser finalen Phase befinden, die mit dem Ausfallen des Haars endet.

Nach der Telogenphase beginnt ein neuer Haarzyklus. Aus jedem menschlichen Haarfollikel kann etwa zehn bis zwölf Mal ein neues Haar wachsen. Solange nicht langfristig mehr als 100 Haare pro Tag ausgehen oder es zu einer spürbaren Ausdünnung kommt, ist der Haarausfall nicht krankhaft. Erst wenn deutlich weniger Haare nachwachsen als abgestoßen werden, sichtbare Lücken oder Kahlstellen vorhanden sind oder Begleitsymptome wie Brennen, Schuppen und Entzündungen auftreten, ist es ratsam, den Verdacht auf krankhaften Haarverlust (Alopezie) ärztlich überprüfen zu lassen.

Die verschiedenen Formen der Alopezie

Eine Alopezie kann in ganz unterschiedlichen Formen auftreten. Auf mögliche Ursachen des Haarverlusts wird im folgenden Abschnitt noch detailliert eingegangen. Hier sollen zunächst die vier wichtigsten Alopezie-Formen und ihr typisches Erscheinungsbild vorgestellt werden:

  • Androgenetische Alopezie: Bei einem Großteil aller Fälle von Alopezie (etwa 95%) handelt es sich um erblich bedingten Haarausfall. Sowohl Männer als auch Frauen können betroffen sein, wobei die androgenetische Alopezie bei Männern häufiger auftritt. Meist entwickelt sie sich zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr und zeigt sich bei Männern oft in Form von „Geheimratsecken“, bei Frauen durch diffus ausgedünntes Haar entlang des Scheitels.
  • Diffuse Alopezie: Fallen die Haare gleichmäßig und ohne klare Ursache aus, spricht man von einer diffusen Alopezie. Mögliche Gründe für den Haarverlust sind Nährstoffmängel, Medikamenteneinnahmen, Infektionen, Chemotherapie, starker emotionaler Stress oder eine Schilddrüsenerkrankung.
  • Kreisrunde Alopezie: Wie der Name schon sagt, zeigt sich die kreisrunde Alopezie (Alopecia Areata) typischerweise in Form von rundlichen kahlen Stellen am Kopf. In einigen Fällen kann der Haarverlust auch vollständig sein und den ganzen Körper betreffen. Die Alopecia Areata gilt als Autoimmunerkrankung und tritt oft schubartig auf.
  • Vernarbende Alopezie Bei bestimmten Erkrankungen wie Lupus erythematodes, Pilzinfektionen oder Verbrennungen kann es zu vernarbender Alopezie kommen. Diese Form des Haarverlusts ist selten, aber schwerwiegend. Durch Entzündung, Autoimmunreaktion oder Infektion wird die Haarwurzel in der Regel vollständig zerstört und vernarbt. Auf dem betroffenen Areal können keine neuen Haare gebildet werden, weshalb der Haarverlust irreversibel ist.

Von Vererbung bis Stress: Mögliche Ursachen für Haarausfall

Abbildung 2: Neben einer erblichen Veranlagung können auch Autoimmunerkrankungen, ungünstige strenge Frisuren und chronischer Stress den Haarverlust fördern.

Die möglichen Auslöser für Haarausfall sind äußerst zahlreich. Neben körperlichen Ursachen wie hormonellen Veränderungen oder Autoimmunerkrankungen können auch Lebensstilfaktoren wie vermehrter Stress oder eine unausgewogene Ernährung dazu führen, dass das Haar zunehmend lichter wird. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl häufig auftretender Ursachen für Haarausfall.

1. Erbliche Veranlagung und hormonelle Faktoren

Wie weiter oben bereits erwähnt, ist Vererbung bei beiden Geschlechtern die Hauptursache für Haarausfall. Worauf dieser erblich bedingte Haarausfall genau zurückzuführen ist, ist bis dato noch nicht vollständig geklärt. Allerdings wird vermutet, dass in den meisten Fällen eine vererbte Sensitivität der Haarfollikel gegen ein bestimmtes Hormon (DHT) der relevante, den Haarverlust auslösende Faktor ist. DHT (5-Alpha-Dihydrotestosteron) zählt zu den männlichen Sexualhormonen, genauer gesagt zu den Androgenen. Auch bei Frauen können die Testosteron- beziehungsweise die DHT-Spiegel erhöht sein – etwa, wenn sie unter dem weit verbreiteten Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) leiden. Allerdings lassen sich nur bei rund einem Drittel der Frauen mit androgenetischer Alopezie auffällige Androgenspiegel nachweisen.[1]

Auch der Haarausfall nach der Schwangerschaft (Postpartum-Effluvium) ist auf Hormonschwankungen zurückzuführen. Die weiblichen Sexualhormone, vor allem Östrogene, sind etwa zwei bis fünf Monate nach der Geburt im Normalfall stark erniedrigt, was zu vermehrtem Haarverlust führen kann. Auch Hormonumstellungen in der Stillzeit, nach dem Absetzen hormoneller Verhütung (Pille) oder in der Menopause können Haarverlust bedingen.

2. Autoimmun- und Stoffwechselerkrankungen

Beim kreisrunden Haarausfall (Alopecia Areata) greift der Körper im Zuge einer Autoimmunreaktion die eigenen Haarwurzeln an.[2] Dies führt dazu, dass die Haare verfrüht die Telogenphase erreichen und ausfallen. Autoimmun- oder Stoffwechselerkrankungen können auch als Begleiterscheinung oder beschleunigender Faktor einer Alopezie auftreten.[3] Bei Diabetes mellitus kann eine Insulinresistenz oder ein Insulinmangel den natürlichen Haarzyklus aus dem Gleichgewicht bringen. Zudem schädigt ein dauerhaft erhöhter Blutzucker potenziell die feinen Blutgefäße der Kopfhaut. Die Folge: Eine gestörte Mikrozirkulation, begleitet von einer Unterversorgung der Haarfollikel mit Sauerstoff und Nährstoffen, was zu Haarausfall führt. Auch Schilddrüsenerkrankungen zählen zu den Stoffwechselstörungen, die Haarverlust auslösen können.[4] Bei einer Unterfunktion (Hypothyreose) wird das Haar oft brüchig, dünn und trocken, während als Folge einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) häufig schneller, diffuser Haarausfall auftritt.

3. Mangelernährung

Ein Nährstoffmangel stellt einen weiteren Risikofaktor für Haarverlust dar.[5] Bei einseitiger Ernährung, strengen Diäten, Magen-Darm-Erkrankungen, Aufnahmestörungen oder einer Anorexie fehlen dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. In dieser Mangelsituation priorisiert der Organismus überlebenswichtige Organe, während nicht essenzielle körperliche Bereiche – darunter auch die Haarfollikel – nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Während bei menstruierenden Frauen ein Eisenmangel besonders häufig auftritt, ist bei veganer oder vegetarischer Ernährung ein Mangel an Vitamin B12 oder Zink ein häufiger Grund für Haarausfall.

4. Mechanische Einflüsse

Ein dauerhafter mechanischer Zug an der Haarwurzel, wie er zum Beispiel bei strengen Zöpfen, Pferdeschwänzen oder engen Dutts besteht, kann ebenfalls zu Haarverlust führen (Traktionsalopezie). Dasselbe gilt für Extensions, die zu lange getragen oder nicht professionell und schonend ins Naturhaar eingearbeitet werden. Eine Trichotillomanie zählt ebenfalls zu den mechanischen Auslösern für Haarverlust. Dabei handelt es sich um eine körperbezogene repetitive Verhaltensstörung, bei der Betroffene sich selbst Haare ausreißen. 

5. Chronischer Stress und psychische Belastungen

Der Einfluss von Stress und psychischen Problemen auf das Erscheinungsbild der Haare ist nicht zu unterschätzen. Die kausalen Zusammenhänge zwischen Stress und Haarverlust sind noch nicht vollständig geklärt. Allerdings zeigen Studien, dass eine vermehrte Ausschüttung des Stresshormons Cortisol das Haarwachstum hemmen kann.[6] Es wird vermutet, dass auch weitere Stresshormone wie Noradrenalin mitunter zu vorzeitigem, meist diffusem Haarverlust führen, indem sie neurogene Entzündungen an den Haarfollikeln auslösen. Die gute Nachricht lautet jedoch: Im Gegensatz zu anderen Formen des Haarverlusts wie der androgenetischen Alopezie ist stressbedingter Haarausfall reversibel. Endet die chronische Stressbelastung, wachsen auch die Haare meist wieder normal nach.

Diagnose und konventionelle Therapien bei Haarausfall

Abbildung 3: In der Schuldmedizin wird Haarverlust meist medikamentös oder sogar operativ durch eine Haartransplantation behandelt.

Fallen über einen längeren Zeitraum deutlich mehr Haare aus als nachwachsen, ist ein Arztbesuch ratsam. Hausärzte führen bei Verdacht auf eine Alopezie in der Regel zunächst ein ausführliches Anamnesegespräch durch. Anhand der individuellen Krankengeschichte sowie Infos zu Medikamenteneinnahmen, hormoneller Verhütung oder erblicher Vorbelastung können bereits viele potenzielle Auslöser identifiziert oder ausgeschlossen werden. Bei der körperlichen Untersuchung werden unter anderem die Kopfhaut, die Ausbreitung des Haarverlusts und die Haardichte an anderen Körperstellen (z.B. Augenbrauen, Wimpern, Arm- und Beinbehaarung) betrachtet.

Weitere wichtige Verfahren der Diagnostik sind Trichoskopie und Trichogramm. Im Zuge einer Trichoskopie werden Kopfhaut und Haarwurzeln unter dem Mikroskop untersucht, während bei einem Trichogramm 20 bis 50 Haare aus verschiedenen Kopfhaarbereichen ausgezupft und ebenfalls unter dem Mikroskop analysiert werden. Das Ziel des Trichogramms ist die Bestimmung der Wachstumsphasen des Haars. Befinden sich weniger als 80 Prozent aller Haare in der Anagenphase und dementsprechend über 20 Prozent in der finalen Telogenphase, liegt ein verstärkter Haarausfall vor.  

Auch eine Blutuntersuchung ist bei der Abklärung einer Alopezie üblich. Dabei werden typischerweise vor allem Werte wie Ferritin, Zink und Vitamin D3, aber gegebenenfalls auch Schilddrüsen-, Stress- und Sexualhormone gemessen. Die Therapie erfolgt angepasst an die festgestellte Ursache des Haarausfalls. Abhängig von der Diagnose kann es sinnvoll sein, sich anschließend an einen Facharzt aus den Bereichen Dermatologie, Endokrinologie oder Psychotherapie zu wenden.

Die Bandbreite der schulmedizinischen Therapien bei Haarausfall ist groß. Bei erblich bedingtem Haarausfall wird häufig das blutdrucksenkende Medikament Minoxidil eingesetzt, um den fortschreitenden Haarverlust zu verlangsamen und das Wachstum neuer Haare zu fördern. Männern mit androgenetischer Alopezie wird zudem oft Finasterid verschrieben. Das Medikament hemmt das Enzym 5-Alpha-Reduktase, das Testosteron in das potenziell Haarverlust fördernde Hormon DHT umwandelt.[7] Bei kreisrundem Haarausfall ist die lokale Anwendung von Kortison eine der verbreitetsten schulmedizinischen Behandlungsansätze. Bei sehr starkem Haarausfall ist auch eine Haartransplantation denkbar. Allerdings besteht hier, wie auch bei der Einnahme vieler Medikamente gegen Haarverlust, die Gefahr von Nebenwirkungen.

Haarverlust natürlich bekämpfen und vorbeugen: 5 ganzheitliche Tipps

Abbildung 4: Vielen Formen von Haarverlust kann durch sanfte und natürliche Maßnahmen effektiv entgegengewirkt und vorgebeugt werden.

Nicht immer muss Haarausfall medikamentös oder sogar operativ behandelt werden. Oft ist er das Symptom einer Imbalance des gesamten Organismus. Gelingt es, das körpereigene Gleichgewicht wiederherzustellen, kommt das in vielen Fällen den Haaren zugute. Zugleich ist wichtig zu betonen, dass naturheilkundliche Maßnahmen bei einigen Formen des Haarausfalls wie dem erblich bedingten oder kreisrunden Haarausfall nur bedingt helfen. Die nachfolgenden Tipps eignen sich für die Prävention von Haarverlust sowie für jene Formen der Alopezie, die auf veränderbare Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Verhütung oder Stressmanagement zurückzuführen sind.

  • Setzen Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit Biotin, Zink und Selen: Wer das eigene Haar stärken und Haarverlust vorbeugen möchte, sollte unbedingt die eigene Vitalstoffversorgung im Blick behalten und gegebenenfalls optimieren. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) tragen Biotin (Vitamin B7), Zink und Selen zur Erhaltung normaler Haare bei.[8] Zudem sind eine basenüberschüssige Ernährung sowie der Verzicht auf Giftstoffe wie Alkohol und Nikotin empfehlenswert. Wenngleich eine Nahrungsergänzung unter Umstände sinnvoll sein kann, ist bei günstigen Haar-Supplementen, wie sie in vielen Drogerien erhältlich sind, Vorsicht geboten. Diese enthalten die relevanten Nährstoffe oft in zu geringer Dosierung. Auch bei den Themen Ernährung und Nahrungsergänzung gilt, dass diese nur bei bestimmten Formen der Alopezie potenziell positive Effekte haben. Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) festhält, gibt es für Personen mit androgenetischer Alopezie aus medizinischer Sicht keine besonderen Ernährungsanforderungen oder einen zusätzlichen Nährstoffbedarf.[9]
  • Stärken Sie Ihr Darmmikrobiom: Ein unausgeglichenes Mikrobiom kann sich negativ auf den gesamten Organismus und nicht zuletzt auch auf die Haare auswirken. Das liegt unter anderem daran, dass der Darm für die Aufnahme und Verwertung von Nährstoffen zentral ist. Eine intakte Darmflora trägt beispielsweise zur Bildung von B-Vitaminen – darunter das als „Haarvitamin“ bekannte Biotin (Vitamin B7) – bei.[10] Außerdem ist das Mikrobiom an der Regulation des Immunsystems und der Hormonspiegel sowie an der Modulation von Entzündungsprozessen beteiligt. Um Ihr Mikrobiom und auf diese Weise auch Ihre Haare zu stärken, sollten Sie regelmäßig ballaststoffreiche Lebensmittel sowie fermentierte Produkte (z.B. Sauerkraut, Kimchi, Kefir) verzehren. In Tierversuchen zeigte sich darüber hinaus ein positiver Effekt auf den Haarwuchs durch die Einnahme von Probiotika.[11]
  • Reduzieren Sie Stress: Ein gutes Stressmanagement ist die wichtigste Stellschraube, um stressbedingtem Haarausfall vorzubeugen diesen zu bekämpfen. Yoga, Meditation, Autogenes Training oder gezielte Atemübungen sind Techniken, die sich hierbei vielfach bewährt haben. Auch ausreichender und qualitativ hochwertiger Schlaf ist essenziell für die Regeneration.
  • Vermeiden Sie strenge Zöpfe oder haarschädigendes Styling: Ein starker Zug auf das Haar kann die Kopfhaut belasten und zu vermehrtem Haarverlust führen. Verzichten Sie daher auf straff zurückgebundene Zöpfe und weitere strenge Frisuren. Auch Föhnwärme, hitzeintensives Styling mit Glätteisen oder Lockenstab sowie Extensions sollten nur äußerst vorsichtig eingesetzt oder gemieden werden, um Haarausfall vorzubeugen.
  • Pflegen Sie Ihr Haar schonend und natürlich: Die Pflegeprodukte, die Sie für Ihr Haar verwenden, sollten frei von Konservierungsmitteln oder Parfum sein. Gerade bei empfindlicher Kopfhaut können solche Produkte Haarausfall begünstigen oder verschlimmern. Greifen Sie daher besser auf Shampoos, Conditioner und Haarfärbemittel mit rein natürlichen Inhaltsstoffen zurück.

Disclaimer

Dieser Artikel ersetzt keine Behandlung durch einen qualifizierten Therapeuten. Die Grundlage dieses Beitrags bilden Studien und aktuelle Literatur. Er darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden. Besprechen Sie ggf. Ihre Inspirationen aus diesem Artikel mit einem Therapeuten Ihres Vertrauens.

Biografisches

Katharina Korbach schreibt für den Narayana Verlag regelmäßig Blogbeiträge über Heilpflanzen und natürliche Wirkstoffe. Schon früh begann sie, sich für Sprache zu interessieren und eigene literarische Texte zu verfassen. Eine schwere Erkrankung während ihrer Abiturzeit veranlasste eine intensive Beschäftigung mit Gesundheits- und Ernährungsthemen, die bis heute anhält. Nach dem wiederholten Scheitern schulmedizinischer Behandlungsmethoden entschied sie sich für einen selbstwirksameren, naturheilkundlichen Therapieansatz. Eine pflanzenbasierte Ernährung war ein wesentlicher Schlüssel auf ihrem Heilungsweg.

Katharina studierte Kulturwissenschaften (B.A.) und Angewandte Literaturwissenschaft (M.A.). 2022 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Sperling“ im Berlin Verlag. Heute lebt sie als freie Autorin, medizinische Redakteurin und Dozentin in Berlin. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten mit Freunden oder beim Barre-Training. Außerdem liebt sie es, zu reisen und neue vegane Rezepte auszuprobieren.


[1] Starace M, Orlando G, Alessandrini A, Piraccini BM. Female Androgenetic Alopecia: An Update on Diagnosis and Management. Am J Clin Dermatol. 2020 Feb.

[2] Darwin E, Hirt PA, Fertig R, Doliner B, Delcanto G, Jimenez JJ. Alopecia Areata: Review of Epidemiology, Clinical Features, Pathogenesis, and New Treatment Options. Int J Trichology. 2018 Mar-Apr. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29769777/.

[3] Wiwanitkit S, Wiwanitkit V. Alopecia due to common metabolic diseases. Diabetes Metab Syndr. 2013 Apr-Jun. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23680253/.

[4] Hussein RS, Atia T, Bin Dayel S. Impact of Thyroid Dysfunction on Hair Disorders. Cureus. 2023 Aug 10. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37692605/.

[5] Guo EL, Katta R. Diet and hair loss: effects of nutrient deficiency and supplement use. Dermatol Pract Concept. 2017 Jan 31. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28243487/.

[6] Thom E. Stress and the Hair Growth Cycle: Cortisol-Induced Hair Growth Disruption. J Drugs Dermatol. 2016 Aug 1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27538002/.

[7] Zito P, Bistas K, Patel P, Syed K. Finasteride. StatPearls Publishing. 2025 Jan. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/books/NBK513329/ (aufgerufen: 08.08.2025).

[8] EFSA: EU register of health claims. https://food.ec.europa.eu/food-safety/labelling-and-nutrition/nutrition-and-health-claims/eu-register-health-claims_en (aufgerufen: 08.08.2025).

[9] Bundesinstitut für Risikobewertung (2025). Kann eine besondere Ernährung einen erblich bedingten Haarausfall aufhalten? Stellungnahme Nr. 012/2025. https://www.bfr.bund.de/stellungnahme/kann-eine-besondere-ernaehrung-einen-erblich-bedingten-haarausfall-aufhalten/ (aufgerufen: 04.08.2025).

[10] Magnúsdóttir S, Ravcheev D, de Crécy-Lagard V, Thiele I. Systematic genome assessment of B-vitamin biosynthesis suggests co-operation among gut microbes. Front Genet. 2015 Apr 20. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25941533/.

[11] Levkovich T, Poutahidis T, Smillie C, Varian BJ, Ibrahim YM, Lakritz JR, Alm EJ, Erdman SE. Probiotic bacteria induce a 'glow of health'. PLoS One. 2013. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23342023/.


Abbildung 1: PattPaulStudio/shutterstock.com ; Abbildung 2: Vectorium/shutterstock.com ; Abbildung 3: health photographer/shutterstock.com ; Abbildung 4: monticello/shutterstock.com


21.08.2025

Katharina Korbach