Bei der homöopathischen Begleitung von Drogensüchtigen stieß der Autor immer wieder auf schmerzhafte Erfahrungen und im Kern der Persönlichkeit auf Verlassenheit, Leere und Angst vor Gefühlen und Schmerzen. Er sieht Sucht als eine Anpassungsleistung an diesen inneren Zustand, als einen Weg, sich selbst zu trösten. Der gesellschaftliche Umgang mit Süchtigen verstärkt deren Isolation. Deshalb sind Rückhalt in einer Gemeinschaft und ein Gefühl von Verbundenheit wesentliche Voraussetzungen einer erfolgreichen Behandlung. Diese Erkenntnisse werden durch wissenschaftliche Studien untermauert und durch drei kurze Fallbeispiele illustriert.
Schlüsselwörter: Alkoholismus, Depression, Drogensucht, Entzug, Falco peregrinus, Hepatitis, Heroin, Sucht, Syphilinum, Tabernanthe iboga