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Sunglasses: UV protection or a risk to your eyesight?

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Sonnenbrillen schützen die Augen bei hoher UV-Belastung und sollten situationsgerecht eingesetzt werden

Abbildung 1: Sonnenbrillen schützen die Augen bei hoher UV-Belastung. Entscheidend ist jedoch ein situationsgerechter Einsatz, damit die Augen auch weiterhin von den positiven Wirkungen des natürlichen Tageslichts profitieren können.

Für viele Menschen gehören Sonnenbrillen im Sommer ganz selbstverständlich dazu. Sie sollen die Augen vor grellem Licht schützen und langfristigen Schäden durch UV-Strahlung vorbeugen. Gleichzeitig wird immer wieder diskutiert, ob Sonnenbrillen tatsächlich bei jedem Aufenthalt im Freien notwendig sind – schließlich ist natürliches Tageslicht für den Schlaf-Wach-Rhythmus und die normale Funktion der Augen unverzichtbar. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum Sonnenlicht für die Augengesundheit so wichtig ist, in welchen Situationen eine Sonnenbrille sinnvoll sein kann und welche verbreiteten Mythen rund um Sonnenbrillen wissenschaftlich nicht haltbar sind. Außerdem stellen wir Ihnen zehn Tipps vor, mit denen Sie Ihre Augen im Sommer wirksam schützen und die eigene Augengesundheit langfristig unterstützen können.

Warum ist Sonnenlicht für unsere Augen so wichtig?

Natürliches Tageslicht unterstützt den Schlaf-Wach-Rhythmus und die gesunde Entwicklung der Augen

Abbildung 2: Natürliches Tageslicht unterstützt den Schlaf-Wach-Rhythmus und trägt zur gesunden Entwicklung und Funktion der Augen bei.

Sonnenlicht ermöglicht nicht nur das Sehen, sondern übernimmt für die menschliche Gesundheit eine Vielzahl wichtiger Aufgaben. Gelangt Tageslicht über die Netzhaut ins Auge, werden zunächst spezielle lichtempfindliche Nervenzellen aktiviert, die Signale an das zentrale Steuerzentrum unseres Schlaf-Wach-Rhythmus im Gehirn – den sogenannten suprachiasmatischen Nukleus – weiterleiten. Aus diesem Grund trägt ein regelmäßiger Kontakt mit Tageslicht dazu bei, den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus zu stabilisieren, die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin zu regulieren und Wachheit sowie Konzentrationsfähigkeit am Tag zu fördern.1 Vor allem das helle Morgenlicht spielt hierbei eine wichtige Rolle, da es den Körper auf den bevorstehenden Tag einstimmt und den zirkadianen Rhythmus synchronisiert. Über die zahlreichen positiven Eigenschaften des Sonnenlichts berichten wir hier.

Nicht zuletzt ist natürliches Tageslicht für eine gesunde Entwicklung und die Funktion der Augen von großer Bedeutung. Studien zeigen, dass Kinder und Jugendliche, die sich regelmäßig im Freien aufhalten, seltener eine Kurzsichtigkeit (Myopie) entwickeln oder das Fortschreiten der Fehlsichtigkeit bei ihnen langsamer voranschreitet.2 Als mögliche Ursachen werden die deutlich höhere Lichtintensität im Freien sowie komplexe biologische Prozesse in der Netzhaut diskutiert, die das normale Wachstum des Augapfels beeinflussen. Auch Erwachsene profitieren enorm von ausreichendem Tageslicht, da es das allgemeine Wohlbefinden unterstützt und zu einem stabilen Schlaf-Wach-Rhythmus beiträgt.

Die potenziell schädigenden Effekte von Sonnenlicht auf die Augen

Das natürliche Tageslicht ist für den menschlichen Organismus unverzichtbar. Gleichzeitig enthält Sonnenlicht UV-Strahlung, die bei intensiver oder langjähriger Einwirkung die Augen schädigen kann. UV-B-Strahlen werden überwiegend von der Hornhaut und der Augenlinse absorbiert und können bei starker Belastung akute Schäden wie eine Photokeratitis („Schneeblindheit“) verursachen. Diese schmerzhafte Entzündung der Hornhaut äußert sich unter anderem durch starke Lichtempfindlichkeit, tränende Augen und ein Fremdkörpergefühl. Im Gegensatz zu UV-B-Strahlen dringen UV-A-Strahlen tiefer in das Auge ein und stehen im Verdacht, langfristig altersbedingte Veränderungen der Linse und möglicherweise auch der Netzhaut zu begünstigen.

Allerdings hängt das Risiko für UV-bedingte Augenschäden nicht allein von der Sonnenscheindauer, sondern vor allem von der Intensität der Strahlung ab. Diese nimmt mit zunehmender Höhe über dem Meeresspiegel zu und wird durch reflektierende Oberflächen wie Schnee, Wasser oder hellen Sand zusätzlich verstärkt. Eine langfristig hohe UV-Exposition wird mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung eines Grauen Stars (Katarakt) assoziiert.3 Aus diesem Grund empfehlen augenärztliche Fachgesellschaften, die Augen insbesondere in Situationen mit hoher UV-Belastung zu schützen.

Sonnenbrille – sinnvoller Schutz oder überflüssiges Accessoire?

Ein UV400-Filter schützt die Augen zuverlässig vor schädlicher UV-Strahlung

Abbildung 3: Nicht die Tönung der Gläser, sondern ein UV400-Filter schützt die Augen zuverlässig vor schädlichen UV-Strahlen.

Eine hochwertige Sonnenbrille gilt als eine der effektivsten Maßnahmen, um die Augen vor UV-Strahlung zu schützen. Entscheidend ist dabei jedoch nicht die Dunkelheit der Gläser, sondern ein zuverlässiger UV400-Filter, der UV-A- und UV-B-Strahlen nahezu vollständig absorbiert. Dunkel getönte Gläser ohne ausreichenden UV-Schutz können hingegen sogar problematisch sein: Durch die Tönung erweitert sich die Pupille, wodurch unter Umständen mehr UV-Strahlung ins Auge gelangt. Beim Kauf sollte daher stets auf einen geprüften UV-Schutz sowie auf eine gute Passform geachtet werden.

Allerdings ist das Tragen einer Sonnenbrille nicht in jeder Alltagssituation erforderlich. Die Brille sollte vor allem eingesetzt werden, wenn tatsächlich eine erhöhte UV-Belastung besteht sowie nach Augenoperationen oder bei bestimmten Augenerkrankungen. Näheres dazu können Sie im folgenden Abschnitt dieses Beitrags nachlesen. Außerhalb solcher Situationen, in denen eine Sonnenbrille einen konkreten Nutzen hat, ist es in der Regel nicht notwendig, die Augen dauerhaft hinter getönten Gläsern abzuschirmen. Ein bewusster, situationsgerechter Einsatz verbindet die Vorteile des natürlichen Tageslichts mit einem wirksamen Schutz vor intensiver UV-Strahlung.

In diesen Situationen ist eine Sonnenbrille sinnvoll

Sonnenbrille mit UV400-Filter schützt die Augen bei hoher UV-Belastung am Meer, im Gebirge, auf Schnee und auf dem Wasser

Abbildung 4: Vor allem am Meer, im Hochgebirge, auf Schnee oder auf dem Wasser ist eine Sonnenbrille mit UV400-Filter empfehlenswert.

Nicht bei jedem Aufenthalt im Freien ist das Tragen einer Sonnenbrille erforderlich. In bestimmten Fällen kann sie jedoch einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Augen leisten, etwa weil die UV-Belastung deutlich erhöht ist oder die Augen besonders empfindlich auf Licht reagieren.

Insbesondere in folgenden Situationen ist das Tragen einer Sonnenbrille mit UV400-Filter empfehlenswert:

  • Am Meer: Wasser reflektiert einen Teil der UV-Strahlung und erhöht dadurch die Belastung für die Augen.
  • Im Hochgebirge: Mit zunehmender Höhe nimmt die UV-Strahlung deutlich zu. Schon wenige hundert Höhenmeter können die UV-Belastung merklich erhöhen.
  • Auf Schnee: Frischer Schnee reflektiert einen Großteil der UV-Strahlen, wodurch das Risiko für eine schmerzhafte Photokeratitis („Schneeblindheit“) steigt. Das gilt insbesondere bei längeren Aufenthalten in den Bergen.
  • Auf dem Wasser: Beim Segeln, Rudern oder anderen Wassersportarten trifft neben der direkten Sonneneinstrahlung auch reflektiertes Licht auf die Augen.
  • Nach Augenoperationen: Nach Eingriffen wie einer Kataraktoperation können die Augen vorübergehend lichtempfindlicher sein. Eine Sonnenbrille schützt in dieser Phase vor Blendung und intensiver UV-Strahlung.
  • Bei erhöhter Lichtempfindlichkeit: Menschen mit einer ausgeprägten Blendempfindlichkeit – einer sogenannten Photophobie –, die beispielsweise infolge bestimmter Augenerkrankungen oder Migräne auftreten kann, profitieren häufig von einer geeigneten Sonnenbrille.
  • Bei Augenerkrankungen: Auch bei einem Grauen Star oder einem Glaukom kann eine Sonnenbrille – insbesondere zur Verringerung von Blendung – sinnvoll sein. Ob und in welchem Umfang dies empfohlen wird, sollte individuell augenärztlich abgeklärt werden.

Grundsätzlich gilt: Die jeweilige UV-Belastung ist der entscheidende Faktor, der bestimmt, ob ein Augenschutz erforderlich ist. Ein situationsgerechter Einsatz schützt die Augen zuverlässig vor schädlicher UV-Strahlung, ohne sie unnötig von den positiven Wirkungen des natürlichen Tageslichts abzuschirmen.

Worauf sollte beim Kauf einer Sonnenbrille geachtet werden?

Bevor Sie eine Sonnenbrille kaufen, sollten Sie sich darüber bewusst sein, dass nicht jedes Modell den gleichen Schutz für die Augen bietet. Entscheidend ist weniger die Farbe oder Dunkelheit der Gläser als vielmehr deren Fähigkeit, schädliche UV-Strahlung zuverlässig zu filtern. Eine hochwertige Sonnenbrille sollte daher nicht nur angenehm zu tragen sein, sondern vor allem einen wirksamen Schutz vor UV-A- und UV-B-Strahlen gewährleisten.

Beim Kauf sollten Sie auf folgende Kriterien besonders achten:

  • UV400-Filter: Achten Sie darauf, dass die Sonnenbrille einen UV400-Schutz bietet. Dieser filtert UV-Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern und schützt die Augen zuverlässig sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B-Strahlung.
  • CE-Kennzeichnung: Die CE-Kennzeichnung zeigt an, dass die Sonnenbrille die grundlegenden europäischen Sicherheitsanforderungen erfüllt. Sie sagt allein jedoch nichts über die optische Güte der Gläser aus.
  • Gute optische Qualität: Die Gläser sollten das Blickfeld nicht verzerren. Minderwertige Gläser können zu einer stärkeren Belastung der Augen führen und Kopfschmerzen begünstigen.
  • Ausreichende Glasgröße und Passform: Eine gut sitzende Sonnenbrille mit ausreichend großen Gläsern schützt die Augen nicht nur von vorne, sondern reduziert auch das seitliche Eindringen von UV-Strahlen.
  • Polarisierende Gläser: Polarisierende Gläser vermindern störende Reflexionen auf Wasser, nassen Straßen oder Schnee. Sie ersetzen jedoch keinen UV-Schutz, sondern stellen lediglich eine sinnvolle Ergänzung dar.
  • Passende Tönung: Je nach Einsatzgebiet können unterschiedliche Tönungsstärken sinnvoll sein. Für den Alltag reichen meist mittelstark getönte Gläser aus, während bei intensiver Sonneneinstrahlung – beispielsweise im Hochgebirge oder am Meer – eine stärkere Tönung oft als angenehmer empfunden wird.

Je dunkler, desto besser? 5 Mythen rund um Sonnenbrillen

Rund um das Thema Sonnenbrillen kursieren zahlreiche Mythen und missverständliche Aussagen. Doch nicht alles, was häufig behauptet wird, entspricht dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand. Im Folgenden werden fünf verbreitete Mythen näher beleuchtet und anhand der verfügbaren Evidenz eingeordnet.

Mythos 1: Je dunkler die Gläser, desto besser der Schutz.

Falsch. Die Dunkelheit der Gläser sagt nichts über den UV-Schutz aus. Entscheidend ist ein zuverlässiger UV400-Filter. Dunkel getönte Gläser ohne ausreichenden UV-Schutz können sogar problematisch sein, da sich die Pupillen erweitern, wodurch mehr schädliche UV-Strahlung ins Auge gelangen kann.

Mythos 2: Bei bewölktem Himmel braucht man keine Sonnenbrille.

Nicht immer richtig. Auch bei dichter Bewölkung erreicht noch ein Teil der UV-Strahlung die Erdoberfläche. Vor allem im Hochgebirge oder am Wasser kann deshalb auch an bewölkten Tagen ein UV-Schutz sinnvoll sein. Ob eine Sonnenbrille erforderlich ist, hängt von der tatsächlichen UV-Belastung und nicht allein vom sichtbaren Sonnenschein ab.

Mythos 3: Sonnenbrillen verschlechtern die Sehkraft.

Dafür gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Eine hochwertige Sonnenbrille beeinträchtigt die Augen nicht und führt nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand auch nicht zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit der Augen. Wichtig ist jedoch, Sonnenbrillen nur gezielt bei hoher UV-Belastung einzusetzen, anstatt sie gewohnheitsmäßig in jeder Alltagssituation zu tragen. Natürliches Tageslicht bleibt für den Schlaf-Wach-Rhythmus und verschiedene physiologische Prozesse von großer Bedeutung.

Mythos 4: Billige Sonnenbrillen sind grundsätzlich ungeeignet.

So pauschal stimmt das nicht. Auch preisgünstige Modelle können einen zuverlässigen UV400-Schutz bieten. Umgekehrt schützt eine teure Designerbrille nicht automatisch besser. Entscheidend sind in erster Linie die Qualität des UV-Filters, eine gute Verarbeitung sowie eine geeignete Passform.

Mythos 5: Im Schatten sind die Augen vollständig vor UV-Strahlung geschützt.

Falsch. Zwar reduziert Schatten die direkte Sonneneinstrahlung, doch UV-Strahlung wird auch von Wasser, Sand, Gebäuden oder anderen hellen Oberflächen reflektiert. Abhängig von der Umgebung kann daher auch im Schatten ein gewisser UV-Schutz für die Augen sinnvoll sein – insbesondere bei längeren Aufenthalten im Freien oder in Regionen mit insgesamt hoher UV-Belastung.

Von natürlichem Sonnenschutz bis Augentropfen: 10 Tipps für gesunde Augen im Sommer

Bewusster Umgang mit Sonnenlicht, UV-Schutz und augengesunde Lebensweise unterstützen die Gesundheit der Augen

Abbildung 5: Ein bewusster Umgang mit Sonnenlicht, ein geeigneter UV-Schutz und eine augengesunde Lebensweise tragen dazu bei, die Gesundheit der Augen zu erhalten.

Mit einigen einfachen Maßnahmen lassen sich die Augen auch in den Sommermonaten wirksam schützen, ohne auf die positiven Wirkungen des natürlichen Tageslichts verzichten zu müssen. Die nachfolgend vorgestellten Tipps können dabei helfen, die Augengesundheit zu unterstützen und das Risiko für UV-bedingte Schäden zu reduzieren.

  • Tragen Sie eine Sonnenbrille nur bei hoher UV-Belastung: Eine Sonnenbrille ist vor allem dann sinnvoll, wenn die UV-Strahlung besonders intensiv ist – etwa am Meer, im Hochgebirge, auf dem Wasser oder auf schneebedeckten Flächen. Im normalen Alltag mit mäßiger Sonneneinstrahlung ist sie dagegen häufig nicht erforderlich, sodass die Augen weiterhin vom natürlichen Tageslicht profitieren können.
  • Achten Sie auf einen UV400-Filter – nicht nur auf dunkle Gläser: Der UV-Schutz ist das wichtigste Qualitätsmerkmal einer Sonnenbrille. Ein UV400-Filter schützt zuverlässig vor UV-A- und UV-B-Strahlung, während die Tönung der Gläser vor allem den Sehkomfort verbessert.
  • Verbringen Sie täglich Zeit im natürlichen Tageslicht: Regelmäßige Aufenthalte im Freien unterstützen den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus und tragen zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass ausreichend Tageslicht insbesondere bei Kindern das Risiko für die Entwicklung einer Kurzsichtigkeit verringern kann.
  • Schützen Sie Ihre Augen besonders am Meer, in den Bergen und auf Schnee: In den genannten Umgebungen fällt die UV-Belastung deutlich höher aus, da Wasser, Sand und Schnee einen Teil der Sonnenstrahlen reflektieren und die Intensität zusätzlich verstärken. Eine Sonnenbrille mit UV400-Filter schützt die Augen hier besonders wirksam.
  • Meiden Sie möglichst die intensive Mittagssonne: Zwischen den späten Vormittags- und frühen Nachmittagsstunden erreicht die UV-Strahlung meist ihre höchste Intensität. Längere Aufenthalte in der prallen Sonne sollten idealerweise nicht in diese Zeit gelegt werden.
  • Tragen Sie zusätzlich einen Sonnenhut oder eine Kappe mit Schirm: Ein breitkrempiger Hut oder eine Schirmkappe können die direkte Sonneneinstrahlung auf die Augen deutlich reduzieren. In Kombination mit einer Sonnenbrille bietet diese Maßnahme einen besonders wirksamen Schutz bei hoher UV-Belastung.
  • Verwenden Sie bei Bedarf befeuchtende Augentropfen: Hohe Temperaturen, trockene Luft, Wind oder Klimaanlagen können die Augen austrocknen und Beschwerden wie Brennen oder ein Fremdkörpergefühl begünstigen. Befeuchtende Augentropfen ohne Konservierungsstoffe können die Benetzung der Augenoberfläche unterstützen und die Symptome lindern. Bei anhaltenden Beschwerden sollte jedoch stets augenärztlicher Rat eingeholt werden.
  • Achten Sie auf eine augengesunde Ernährung: Eine abwechslungsreiche Ernährung, die sich aus reichlich Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und gesunden Fetten zusammensetzt, liefert wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die zur normalen Funktion der Augen beitragen. Besonders grünes Blattgemüse sowie gelb- und orangefarbene Gemüsesorten enthalten wertvolle Pflanzenstoffe wie Lutein und Zeaxanthin.4
  • Lassen Sie Ihre Augen regelmäßig augenärztlich kontrollieren: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können dazu beitragen, verbreitete Augenerkrankungen wie Grauen Star oder Glaukom frühzeitig zu erkennen. Dies gilt insbesondere ab dem 40. Lebensjahr, bei familiärer Vorbelastung oder wenn bereits Sehbeschwerden bestehen.
  • Entscheiden Sie situationsgerecht: Empfinden Sie helles Sonnenlicht als unangenehm oder leiden Sie unter einer erhöhten Blendempfindlichkeit, kann eine Sonnenbrille den Sehkomfort deutlich verbessern. Bei diffusem Tageslicht oder geringer UV-Belastung ist sie hingegen oft nicht notwendig. Ein situationsgerechter Einsatz ermöglicht es, die Vorteile des natürlichen Tageslichts zu nutzen und die Augen bei Bedarf zugleich wirksam zu schützen.

Disclaimer

Dieser Artikel ersetzt keine Behandlung durch einen qualifizierten Therapeuten. Die Grundlage dieses Beitrags bilden Studien und aktuelle Literatur. Er darf nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden. Besprechen Sie ggf. Ihre Inspirationen aus diesem Artikel mit einem Therapeuten Ihres Vertrauens.

Biografisches

Katharina Korbach schreibt für den Narayana Verlag regelmäßig Blogbeiträge über Heilpflanzen und natürliche Wirkstoffe. Schon früh begann sie, sich für Sprache zu interessieren und eigene literarische Texte zu verfassen. Eine schwere Erkrankung während ihrer Abiturzeit veranlasste eine intensive Beschäftigung mit Gesundheits- und Ernährungsthemen, die bis heute anhält. Nach dem wiederholten Scheitern schulmedizinischer Behandlungsmethoden entschied sie sich für einen selbstwirksameren, naturheilkundlichen Therapieansatz. Eine pflanzenbasierte Ernährung war ein wesentlicher Schlüssel auf ihrem Heilungsweg.

Katharina studierte Kulturwissenschaften (B.A.) und Angewandte Literaturwissenschaft (M.A.). 2022 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Sperling“ im Berlin Verlag. Heute lebt sie als freie Autorin, medizinische Redakteurin und Dozentin in Berlin. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten mit Freunden oder beim Barre-Training. Außerdem liebt sie es, zu reisen und neue vegane Rezepte auszuprobieren.


Quellen

  1. Nature: The cognitive impact of light: Illuminating ipRGC circuit mechanisms. 26 Jan 2024. https://www.nature.com/articles/s41583-023-00788-5 (aufgerufen: 30.06.2026).
  2. Ashby R, Harb EN, Ostrin LA, Flitcroft DI, Schaeffel F, Karouta C, Gawne T, Chakraborty R, Thomson K, Read S, Baraas RC, Najjar RP, Rose K, Phillips JR, Wu PC, He X, Liu XN, Lan W, Swiatczak B, Torii H, Chia A, Morgan I. IMI: The Role of Light in Refractive Development and Myopia: Evidence from Animal and Human Studies. Invest Ophthalmol Vis Sci. 2025 Dec 1. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12701611/.
  3. McCarty CA, Taylor HR. A review of the epidemiologic evidence linking ultraviolet radiation and cataracts. Dev Ophthalmol. 2002. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12061276/.
  4. Kumar P, Banik SP, Ohia SE, Moriyama H, Chakraborty S, Wang CK, Song YS, Goel A, Bagchi M, Bagchi D. Current Insights on the Photoprotective Mechanism of the Macular Carotenoids, Lutein and Zeaxanthin: Safety, Efficacy and Bio-Delivery. J Am Nutr Assoc. 2024 Aug. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38393321/.

Abbildung 1: maewshooter/shutterstock.com ; Abbildung 2: AlinaMD/shutterstock.com ; Abbildung 3: maewshooter/shutterstock.com ; Abbildung 4: Kulkova Daria/shutterstock.com ; Abbildung 5: fatir29/shutterstock.com

06.08.2026

Katharina Korbach