Homéopathie et médecine naturelle
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Prasanta Banerji verstorben

Der weltweit bekannte und erfahrene indische Homöopath Prasanta Banerji ist am 17. Mai 2018 plötzlich und unerwartet im Alter von 84 Jahren verstorben. Er erlitt einen Herzinfarkt.

Prasanta Banerji hat die sogenannten Banerji-Protokolle entwickelt.  Dies sind erprobte homöopathische Mittel bei spezifischen Indikationen. Sie reichen von einfacher Bronchitis, Hypothyreose und Herzerkrankungen bis zu Krebsleiden.  Es sind standardisierte, krankheits-spezifische Protokolle, die in der Primärbehandlung aller Krebsfälle und anderer schwerer Erkrankungen mit homöopathischen Arzneimitteln angewendet werden können. Seine Protokolle haben die Homöopathie nachhaltig beeinflusst.

Prasanta Banerji führte mit seinem Sohn Pratip zusammen mit 14 anderen Ärzten im Herzen Calcuttas eine große Praxis, wo sie täglich ca. 1.000 bis 1.200 Patienten sehen, davon ca. 100 Krebs-Patienten am Tag. Prasanta Banerji war nicht nur praktizierender Homöopath, sondern auch in beratender Funktion für die indische Regierung tätig.

Interessante Artikel zu Prasanta Banerji:

Die Banerji-Protokolle: Rückblick auf das Seminar mit Dr. Prasanta Banerji im November 2012

Viel mehr als ein Placebo: Homöopathie drängt den Krebs zurück

 

 

Nachruf von Joette Calabrese:

Lebe wohl, lieber Baba

„Ich fürchte mich nicht vor dem Tod, denn ich hatte ein sehr erfülltes Leben.“ – Dr. Prasanta Banerji

Heute müssen wir uns für immer von Dr. Prasanta Banerji verabschieden. Auch wenn dieser großartige Mann von uns gegangen ist, hinterlässt er uns eine bessere Welt als die, in die er hineingeboren wurde. Es gibt bestimmte Traditionen in unserem Leben, die unsere Gesellschaft bereichern und inspirieren und eine davon ist, den wenigen außergewöhnlichen Menschen, die einen großen Abschied verdienen, unsere Ehrerbietung zu erweisen. Dr. Prasanta Banerji ist einer dieser außergewöhnlichen Menschen. Die Welt wird noch lange seiner Hingabe für die Leidenden, Kranken und Armen unter uns gedenken, denen er mit Großherzigkeit und Homöopathie half.

Diese Leidenschaft und Hingabe wurden Prasanta in die Wiege gelegt. Bereits sein Vater und Großonkel hatten den Grundstein gelegt für das, was Prasanta schließlich durch seinen brillanten Geist, seinen unermüdlichen Einsatz, viel harte Arbeit und Innovationsfreudigkeit weiter ausbaute. Prasanta folgte der Tradition seiner Familie, den Bedürftigen auf dieser Erde zu helfen. Er setzte sich ein für diejenigen, die keine Stimme haben, unermüdlich und mit großem Engagement; er war ein geduldiger, verständnisvoller und zugewandter Arzt und gleichzeitig ein hervorragender und begnadeter Heiler.

Ich hatte das große Privileg, über einen Zeitraum von sieben Jahren immer wieder an seiner Seite arbeiten zu dürfen. Er erwies mir die große Ehre, ihn Baba nennen zu dürfen – eben jene liebevolle und ehrerbietende Anrede, die unter Hindus einem ehrenwerten Vater oder Lehrer vorbehalten ist.

Er war in der Tat ein ehrenwerter, großer Vater und ein großartiger Lehrer.

Als junger Arzt arbeitete Dr. Banerji in der homöopathischen Praxis seines Vaters, bevor er sich 1950 selbstständig machte und in seiner eigenen Klinik über 500 Patienten pro Tag behandelte. Ihm wurde sehr schnell bewusst, dass er eine neue Form der homöopathischen Verschreibung finden musste, um den vielen, vielen Menschen, die tagein und tagaus sein Wartezimmer füllten und oft lange Schlangen auf der Straße bildeten, auch nur ansatzweise helfen zu können.

Die alte, klassische homöopathische Methode der Fallaufnahme und Repertorisation war zu langsam und umständlich für die Anforderungen, denen sich Prasanta ausgesetzt sah. Prasantas Vater, Pareshnath, der seinerseits sehr beliebt war und jeden Tag enorm viele Patienten in seiner Klinik behandelte, hatte bereits begonnen, standardisierte Protokolle für eine Reihe von Beschwerden auszuarbeiten. Von seinem Vater inspiriert, entwickelte Prasanta diesen Ansatz weiter. Und genau an diesem Punkt heben sich Prasanta und sein Vater von der Menge ab. Die meisten Homöopathen hätten aufgegeben; sie hätten Patienten abgewiesen, wären konventionell und gewöhnlich geblieben, sie hätten resigniert. Aber nicht Prasanta, der hier an dieser Stelle das Außergewöhnliche leistete und sich damit in die Riege der großen Helden dieser Welt einreihte.

Mit seiner brillanten und innovativen Art und seiner gewissenhaften und unermüdlichen Arbeit, gelang es Prasanta nicht nur, die homöopathische Methode zu verfeinern, sondern auch die Homöopathie als Wissenschaft und Heilkunst zu revolutionieren.

Wie heißt es doch so schön? Die Notwendigkeit ist die Mutter aller Erfindungen. Aber die Notwendigkeit gibt uns nur den fruchtbaren Boden. Es braucht einen inspirierten und mutigen Denker, um den Samen zu säen und dann nach mühseliger, aber entschlossener Arbeit eine große Ernte einfahren zu können. Es war Pareshnath, der das Samenkorn in die Erde pflanzte und damit diesen metaphorischen Garten anlegte. Prasanta erbte ihn von seinem Vater und ließ einen enormen, fruchtbaren Obstgarten daraus entstehen.

Innerhalb weniger Jahre als selbstständig arbeitender Homöopath hatte sich Prasanta genug Wissen angeeignet, um in jeder Krankheit ein bestimmtes Muster erkennen und dafür ein standardisiertes Behandlungsprotokoll ausarbeiten zu können. Diese Methodik unterscheidet sich deutlich von der klassischen Homöopathie und ist in ihrer Schnelligkeit, Effizienz und Fokus auf reproduzierbare Ergebnisse eher mit der konventionellen Schulmedizin vergleichbar.

Prasanta Banerji hat mehr als jeder andere dazu beigetragen, die Schulmedizin mit der Homöopathie zu versöhnen. Dabei haben er und sein Sohn, Dr. Pratip Banerji die Aufmerksamkeit der schulmedizinischen Institutionen und Forscher aus aller Welt auf sich gezogen. Das gilt besonders für das Forschungsgebiet der Krebserkrankungen.

1993 wurde die Dr. Prasanta Banerji Homeopathic Research Foundation gegründet. Ziel dieser Stiftung ist es, die Homöopathie einer breiten Masse zugänglich zu machen, eine umfassende gesundheitliche Versorgung zu gewährleisten und eine Datenbank aller schwerkranken Patienten zu erstellen, die nach den Banerji-Protokollen in der Klinik der Stiftung behandelt wurden.

Zu den so dokumentierten Krankheiten gehören verschiedene Arten von Krebs, Nierenversagen, Multiple Sklerose und andere schwere Erkrankungen. Die Stiftung finanziert außerdem konventionelle diagnostische Verfahren für Patienten ohne finanzielle Mittel. Heute – 25 Jahre später – sind bereits über 500 000 Patienten dort behandelt worden.

Dr. Prasanta Banerji und sein Sohn Dr. Pratip Banerji haben ihre Behandlungsmethode – bekannt als die Banerji-Protokolle -  auf zahlreichen wissenschaftlichen Symposien präsentiert. 1995 stellten Drs Prasanta und Pratip auf der ‚th International Conference of Anticancer Research‘ auf Korfu, Griechenland, ihre Abhandlung über die ‚Regression von Hirntumoren durch hochverdünnte Arzneien‘ vor. Anwesend waren über 1000 Teilnehmer aus aller Welt. Wissenschaftler aus den USA, Großbritannien, Australien und den Karibischen Inseln luden die Banerjis zur Mitarbeit an einem gemeinsamen wissenschaftlichen Projekt ein. Die beiden hielten regelmäßig Vorträge am National Cancer Institute (NCI), an denen Krebsspezialisten aus führenden Krebszentren wie dem Memorial Sloan–Kettering Cancer Center, Johns Hopkins Medical Center, dem University of Texas MD Anderson Center und viele andere teilnahmen.

In den letzten 20 Jahren ist das Interesse an den Banerji-Protokollen weltweit gestiegen und mehrere Forschungsprojekte an verschiedenen Instituten sind bereits abgeschlossen. 2003 wurde im International Journal of Oncology das Ergebnis einer Studie veröffentlicht, welche die Banerjis in Zusammenarbeit mit dem Department of Molecular Genetics am MD Anderson Cancer Center in Houston durchgeführt hatten. Die Forscher der Einrichtung stellten fest, dass die Verabreichung von homöopathisch aufbereitetem Ruta graveolens C6 in Kombination mit Calcarea phosphorica 3X bei 86% der teilnehmenden Patienten mit Glioblastom zu einer vollständigen Rückbildung des Tumors führte. Unter Onkologen gilt diese Krebsform als praktisch unheilbar. Die übliche Überlebensrate für erwachsene Glioblastom-Patienten liegt nach fünf Jahren bei ca. 10 Prozent.

In den Jahren 2004 bis 2013 wurden über 25 000 Krebspatienten in der Banerji-Klinik behandelt. Bei der Hälfte dieser Patienten trat eine deutliche Besserung oder eine vollständige Rückbildung des Krebses ein und weitere 28% wurden stabil, d.h. ihr Zustand wurde weder besser noch schlechter. Heute werden täglich 1200 Patienten in der Klinik behandelt. Darunter sind viele Krebspatienten, aber nicht ausschließlich, das Behandlungsspektrum ist breit gefächert. Ungefähr 700 bis 800 dieser Patienten werden dort kostenlos behandelt.

Dr. Prasanta war so unermüdlich und fühlte sich seiner Berufung so verpflichtet, dass er nie wirklich in Rente ging. Noch in diesem Jahr hatte er zahlreiche Einladungen angenommen auf verschiedenen Konferenzen und Symposien zu sprechen. Auch in der Klinik beaufsichtigte er noch viele komplexe Fälle.

Dr. Prasanta Banerji war die Seele der Homöopathie und sein Herz schlug für sein großes Anliegen: dass sich die Homöopathie auf der ganzen Welt verbreitet – und nicht nur von Ärzten in Kliniken praktiziert wird, sondern von jedem angewendet werden kann, der bereit ist zu lernen. Mein verehrter Mentor, mein geschätzter Lehrer, mein lieber Baba wird schmerzlich vermisst aber niemals vergessen. In meinem Herzen bin ich überzeugt, dass Prasantas Einfluss auf diese Welt immer weiter wachsen wird – exponentiell.

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Copyright:

https://joettecalabrese.com/blog/farewell-dear-baba

Prasanta Banerji verstorben

Der weltweit bekannte und erfahrene indische Homöopath Prasanta Banerji ist am 17. Mai 2018 plötzlich und unerwartet im Alter von 84 Jahren verstorben. Er erlitt einen Herzinfarkt.

Prasanta Banerji hat die sogenannten Banerji-Protokolle entwickelt.  Dies sind erprobte homöopathische Mittel bei spezifischen Indikationen. Sie reichen von einfacher Bronchitis, Hypothyreose und Herzerkrankungen bis zu Krebsleiden.  Es sind standardisierte, krankheits-spezifische Protokolle, die in der Primärbehandlung aller Krebsfälle und anderer schwerer Erkrankungen mit homöopathischen Arzneimitteln angewendet werden können. Seine Protokolle haben die Homöopathie nachhaltig beeinflusst.

Prasanta Banerji führte mit seinem Sohn Pratip zusammen mit 14 anderen Ärzten im Herzen Calcuttas eine große Praxis, wo sie täglich ca. 1.000 bis 1.200 Patienten sehen, davon ca. 100 Krebs-Patienten am Tag. Prasanta Banerji war nicht nur praktizierender Homöopath, sondern auch in beratender Funktion für die indische Regierung tätig.

Interessante Artikel zu Prasanta Banerji:

Die Banerji-Protokolle: Rückblick auf das Seminar mit Dr. Prasanta Banerji im November 2012

Viel mehr als ein Placebo: Homöopathie drängt den Krebs zurück

 

 

Nachruf von Joette Calabrese:

Lebe wohl, lieber Baba

„Ich fürchte mich nicht vor dem Tod, denn ich hatte ein sehr erfülltes Leben.“ – Dr. Prasanta Banerji

Heute müssen wir uns für immer von Dr. Prasanta Banerji verabschieden. Auch wenn dieser großartige Mann von uns gegangen ist, hinterlässt er uns eine bessere Welt als die, in die er hineingeboren wurde. Es gibt bestimmte Traditionen in unserem Leben, die unsere Gesellschaft bereichern und inspirieren und eine davon ist, den wenigen außergewöhnlichen Menschen, die einen großen Abschied verdienen, unsere Ehrerbietung zu erweisen. Dr. Prasanta Banerji ist einer dieser außergewöhnlichen Menschen. Die Welt wird noch lange seiner Hingabe für die Leidenden, Kranken und Armen unter uns gedenken, denen er mit Großherzigkeit und Homöopathie half.

Diese Leidenschaft und Hingabe wurden Prasanta in die Wiege gelegt. Bereits sein Vater und Großonkel hatten den Grundstein gelegt für das, was Prasanta schließlich durch seinen brillanten Geist, seinen unermüdlichen Einsatz, viel harte Arbeit und Innovationsfreudigkeit weiter ausbaute. Prasanta folgte der Tradition seiner Familie, den Bedürftigen auf dieser Erde zu helfen. Er setzte sich ein für diejenigen, die keine Stimme haben, unermüdlich und mit großem Engagement; er war ein geduldiger, verständnisvoller und zugewandter Arzt und gleichzeitig ein hervorragender und begnadeter Heiler.

Ich hatte das große Privileg, über einen Zeitraum von sieben Jahren immer wieder an seiner Seite arbeiten zu dürfen. Er erwies mir die große Ehre, ihn Baba nennen zu dürfen – eben jene liebevolle und ehrerbietende Anrede, die unter Hindus einem ehrenwerten Vater oder Lehrer vorbehalten ist.

Er war in der Tat ein ehrenwerter, großer Vater und ein großartiger Lehrer.

Als junger Arzt arbeitete Dr. Banerji in der homöopathischen Praxis seines Vaters, bevor er sich 1950 selbstständig machte und in seiner eigenen Klinik über 500 Patienten pro Tag behandelte. Ihm wurde sehr schnell bewusst, dass er eine neue Form der homöopathischen Verschreibung finden musste, um den vielen, vielen Menschen, die tagein und tagaus sein Wartezimmer füllten und oft lange Schlangen auf der Straße bildeten, auch nur ansatzweise helfen zu können.

Die alte, klassische homöopathische Methode der Fallaufnahme und Repertorisation war zu langsam und umständlich für die Anforderungen, denen sich Prasanta ausgesetzt sah. Prasantas Vater, Pareshnath, der seinerseits sehr beliebt war und jeden Tag enorm viele Patienten in seiner Klinik behandelte, hatte bereits begonnen, standardisierte Protokolle für eine Reihe von Beschwerden auszuarbeiten. Von seinem Vater inspiriert, entwickelte Prasanta diesen Ansatz weiter. Und genau an diesem Punkt heben sich Prasanta und sein Vater von der Menge ab. Die meisten Homöopathen hätten aufgegeben; sie hätten Patienten abgewiesen, wären konventionell und gewöhnlich geblieben, sie hätten resigniert. Aber nicht Prasanta, der hier an dieser Stelle das Außergewöhnliche leistete und sich damit in die Riege der großen Helden dieser Welt einreihte.

Mit seiner brillanten und innovativen Art und seiner gewissenhaften und unermüdlichen Arbeit, gelang es Prasanta nicht nur, die homöopathische Methode zu verfeinern, sondern auch die Homöopathie als Wissenschaft und Heilkunst zu revolutionieren.

Wie heißt es doch so schön? Die Notwendigkeit ist die Mutter aller Erfindungen. Aber die Notwendigkeit gibt uns nur den fruchtbaren Boden. Es braucht einen inspirierten und mutigen Denker, um den Samen zu säen und dann nach mühseliger, aber entschlossener Arbeit eine große Ernte einfahren zu können. Es war Pareshnath, der das Samenkorn in die Erde pflanzte und damit diesen metaphorischen Garten anlegte. Prasanta erbte ihn von seinem Vater und ließ einen enormen, fruchtbaren Obstgarten daraus entstehen.

Innerhalb weniger Jahre als selbstständig arbeitender Homöopath hatte sich Prasanta genug Wissen angeeignet, um in jeder Krankheit ein bestimmtes Muster erkennen und dafür ein standardisiertes Behandlungsprotokoll ausarbeiten zu können. Diese Methodik unterscheidet sich deutlich von der klassischen Homöopathie und ist in ihrer Schnelligkeit, Effizienz und Fokus auf reproduzierbare Ergebnisse eher mit der konventionellen Schulmedizin vergleichbar.

Prasanta Banerji hat mehr als jeder andere dazu beigetragen, die Schulmedizin mit der Homöopathie zu versöhnen. Dabei haben er und sein Sohn, Dr. Pratip Banerji die Aufmerksamkeit der schulmedizinischen Institutionen und Forscher aus aller Welt auf sich gezogen. Das gilt besonders für das Forschungsgebiet der Krebserkrankungen.

1993 wurde die Dr. Prasanta Banerji Homeopathic Research Foundation gegründet. Ziel dieser Stiftung ist es, die Homöopathie einer breiten Masse zugänglich zu machen, eine umfassende gesundheitliche Versorgung zu gewährleisten und eine Datenbank aller schwerkranken Patienten zu erstellen, die nach den Banerji-Protokollen in der Klinik der Stiftung behandelt wurden.

Zu den so dokumentierten Krankheiten gehören verschiedene Arten von Krebs, Nierenversagen, Multiple Sklerose und andere schwere Erkrankungen. Die Stiftung finanziert außerdem konventionelle diagnostische Verfahren für Patienten ohne finanzielle Mittel. Heute – 25 Jahre später – sind bereits über 500 000 Patienten dort behandelt worden.

Dr. Prasanta Banerji und sein Sohn Dr. Pratip Banerji haben ihre Behandlungsmethode – bekannt als die Banerji-Protokolle -  auf zahlreichen wissenschaftlichen Symposien präsentiert. 1995 stellten Drs Prasanta und Pratip auf der ‚th International Conference of Anticancer Research‘ auf Korfu, Griechenland, ihre Abhandlung über die ‚Regression von Hirntumoren durch hochverdünnte Arzneien‘ vor. Anwesend waren über 1000 Teilnehmer aus aller Welt. Wissenschaftler aus den USA, Großbritannien, Australien und den Karibischen Inseln luden die Banerjis zur Mitarbeit an einem gemeinsamen wissenschaftlichen Projekt ein. Die beiden hielten regelmäßig Vorträge am National Cancer Institute (NCI), an denen Krebsspezialisten aus führenden Krebszentren wie dem Memorial Sloan–Kettering Cancer Center, Johns Hopkins Medical Center, dem University of Texas MD Anderson Center und viele andere teilnahmen.

In den letzten 20 Jahren ist das Interesse an den Banerji-Protokollen weltweit gestiegen und mehrere Forschungsprojekte an verschiedenen Instituten sind bereits abgeschlossen. 2003 wurde im International Journal of Oncology das Ergebnis einer Studie veröffentlicht, welche die Banerjis in Zusammenarbeit mit dem Department of Molecular Genetics am MD Anderson Cancer Center in Houston durchgeführt hatten. Die Forscher der Einrichtung stellten fest, dass die Verabreichung von homöopathisch aufbereitetem Ruta graveolens C6 in Kombination mit Calcarea phosphorica 3X bei 86% der teilnehmenden Patienten mit Glioblastom zu einer vollständigen Rückbildung des Tumors führte. Unter Onkologen gilt diese Krebsform als praktisch unheilbar. Die übliche Überlebensrate für erwachsene Glioblastom-Patienten liegt nach fünf Jahren bei ca. 10 Prozent.

In den Jahren 2004 bis 2013 wurden über 25 000 Krebspatienten in der Banerji-Klinik behandelt. Bei der Hälfte dieser Patienten trat eine deutliche Besserung oder eine vollständige Rückbildung des Krebses ein und weitere 28% wurden stabil, d.h. ihr Zustand wurde weder besser noch schlechter. Heute werden täglich 1200 Patienten in der Klinik behandelt. Darunter sind viele Krebspatienten, aber nicht ausschließlich, das Behandlungsspektrum ist breit gefächert. Ungefähr 700 bis 800 dieser Patienten werden dort kostenlos behandelt.

Dr. Prasanta war so unermüdlich und fühlte sich seiner Berufung so verpflichtet, dass er nie wirklich in Rente ging. Noch in diesem Jahr hatte er zahlreiche Einladungen angenommen auf verschiedenen Konferenzen und Symposien zu sprechen. Auch in der Klinik beaufsichtigte er noch viele komplexe Fälle.

Dr. Prasanta Banerji war die Seele der Homöopathie und sein Herz schlug für sein großes Anliegen: dass sich die Homöopathie auf der ganzen Welt verbreitet – und nicht nur von Ärzten in Kliniken praktiziert wird, sondern von jedem angewendet werden kann, der bereit ist zu lernen. Mein verehrter Mentor, mein geschätzter Lehrer, mein lieber Baba wird schmerzlich vermisst aber niemals vergessen. In meinem Herzen bin ich überzeugt, dass Prasantas Einfluss auf diese Welt immer weiter wachsen wird – exponentiell.

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