Homeopathy and natural medicine
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Nano-Dosierungen und andere Kleinigkeiten

Potenzen machen den Unterschied

von Joette Calabrese


Ich bin 1,52 Meter groß. Im Vergleich zum Rest der Welt also winzig, Nano-Größe eben.

Wenn Sie mich fragen, hat es viele Vorteile, eher auf der kleineren Seite zu sein. Einer davon ist, dass ich in meinem Beruf weiß, wovon ich spreche: Ich lehre, schreibe und berate zum Thema Homöopathie.

Der Zusammenhang erschließt sich Ihnen nicht? Hier eine kleine Gedächtnisstütze: Homöopathische Arzneimittel funktionieren nach dem Nanoprinzip (Ullmann 2006). Das heißt, eine homöopathische Arzneimittelgabe könnte man auch als Nano-Dosierung bezeichnen.

Nano-Therapie

Sie fragen sich jetzt vielleicht, was ich damit ausdrücken möchte. Vielleicht sind Sie auch der Meinung, dass diese sehr kleinen Dosierungen nicht wirklich etwas bewirken können.

Wir werden ja dazu erzogen, zu glauben, dass größer immer auch besser bedeutet. Hier sind Sie sicherlich meiner Meinung, oder? Aber alles im Leben hat einen Sinn und eine Bestimmung, ganz gleich wie groß oder klein es ist. Amerikanische Trucks sind unschlagbar auf langen Strecken, aber wer weiß nicht auch die Eleganz und Geschmeidigkeit eines italienischen Vintage Sportwagens zu schätzen?

Lamborghini und Nano-Dosierungen haben eines gemeinsam: Sie sind unglaublich elegant. Stellen Sie sich nur einmal vor, Sie würden in einem Truck die Serpentinen des Stilfser Jochs entlangdonnern.

Mit 150 km/h.

Stellen Sie sich auch vor, wie es wäre, wenn dieser Truck Baumstämme geladen hätte. Das wäre alles andere als elegant, nicht wahr? Zudem völlig ineffektiv und – wenn ich so frei sein darf – schlicht und ergreifend eine Zumutung.

Der wendige, elegante Lamborghini dagegen würde auf der Straße wie ein geschmeidiges Kätzchen schnurren und sich samt wie Seide in die Kurven legen. Er würde eins werden mit dem spektakulären Panorama.

Die elegante Methode

Genau wie die Homöopathie.

Eben weil ich so klein bin, finde ich an dem Gedanken, je kleiner die Dinge, desto besser, Gefallen. In puncto Homöopathie ist das nicht nur Wunschdenken. In der Tat kann man die Wirksamkeit der homöopathischen Arzneien zumindest teilweise auf genau diese Dosierungen zurückführen.

In der Homöopathie wird das Rohmaterial erst durch einen Vorgang der Verdünnung und Verschüttelung – wir nennen ihn Potenzierung - zu einer echten homöopathischen Arznei.

Wissen Sie, die Homöopathie ist nach wie vor von einem großen Mysterium umgeben, weil die moderne Wissenschaft noch nicht herausgefunden hat, wie und warum sie wirkt.

Was auch immer dahinterstecken mag, die fehlenden Nebenwirkungen sind ein Markenzeichen der homöopathischen Methode. Vielleicht sind homöopathische Arzneien gerade wegen ihrer Größe in vielen Fällen die deutlich effektivere und sichere Option zu den regelmäßigen Gaben der unbehandelten Ausgangssubstanz.

Chamomilla

Nehmen wir zum Beispiel die Kamille (Chamomilla). Sowohl die Tee-Droge als auch die Urtinktur können gegen Zahnungsschmerzen bei Kindern gegeben werden. Vor allem dann, wenn die Kinder dabei äußerst unleidlich sind.

Sobald man die Kamille aber zu einer homöopathischen Arznei verarbeitet – zum Beispiel wie bei Chamomilla C200 durch Verdünnung zu einer winzigen Dosis der Ausgangssubstanz – können die Beschwerden noch besser und effektiver behandelt werden.

Bei meinen eigenen Kindern habe ich festgestellt, dass die Kamille als getrocknete Pflanze zwar hilfreich war, aber die Wirkung nicht annähernd so tief ging und die Zahnungsbeschwerden nicht so schnell behoben werden konnten.

Ich habe viel mit beiden Varianten experimentiert – zuerst mit Kamillen-Tinktur und später mit den homöopathischen Potenzen. Immer und immer wieder konnte ich beobachten, dass die homöopathische Variante nicht nur umgehend die Schmerzen und die Unleidlichkeit verschwinden ließ, sondern die Babys auch nachhaltig vor Zahnungsbeschwerden zu schützen schien. (Und somit auch den gesunden Schlaf der gesamten Familie sicherte!)

Darüber hinaus werden die Vorteile der Nano-Dosierungen deutlich, wenn man sie aus anderen Rohstoffen als der gutartigen und harmlosen Kamille herstellt(in der Homöopathie wird der botanische Name Chamomilla verwendet, z.B. Chamomilla 200). Bemerkenswerterweise kann man durch den sanften Impuls einer exponentiell kleineren Dosierung der Ausgangssubstanz auch die heilende Wirkung von Stoffen aktivieren, die in ihrer Reinform sehr giftig sind!

Toxische Substanzen werden zu heilenden Arzneien

Durch die Verdünnung in diesen sogenannten Nano-Dosierungen scheinen alle toxischen Aspekte der Ausgangssubstanz entfernt, die Heilwirkung hingegen stimuliert zu werden.

Ein gutes Beispiel ist Nux vomica. Nux vomica – auch Brechnuss oder Strychninbaum genannt – ist als rohe Pflanze alles andere als genießbar, denn es enthält das hochgiftige Strychnin. Zu den unangenehmen Wirkungen der Brechnuss gehören Übelkeit, hoch schmerzhafte Krämpfe im Abdomen, Durchfall und viele andere, ernste Symptome, die ich Ihnen an dieser Stelle ersparen möchte.

Aber…  sobald diese giftige Pflanze bis zu einer präzisen Nano-Stufe verdünnt und verschüttelt wird, verschwinden die toxischen Eigenschaften und die verborgenen, heilenden Kräfte von Nux vomica können sich entfalten. Die homöopathische Zubereitung – in Nano-Dosierung – hat sich zur Behandlung von Durchfall und Erbrechen bewährt. Sie kann sogar vorbeugend eingesetzt werden.

In der Tat wird Nux vomica in Nano-Dosierung (vergessen Sie bitte nicht, wie hoch der Verdünnungsgrad ist) in der homöopathischen Praxis häufig bei Lebensmittelvergiftungen und Magen-Darm-Infekten bei Kindern, Erwachsenen und Tieren eingesetzt.

Sie sind der Meinung, das alles sei zu schön, um wahr zu sein? Dann denken Sie bitte noch einmal gründlich darüber nach. Schon der berühmte Arzt und Toxikologe Paracelsus schrieb: „Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“

Weitere Informationen zu Arzneien aus giftigen Substanzen:

Moderne Forschung und Homöopathie

Auch heute gibt es Wissenschaftler, die die Wirkweise homöopathischer Arzneien mit der von Nanopartikeln vergleichen. Dr. Iris Bell und ihre Kollegen am Arizona Center for Integrative Medicine haben hierzu ein äußerst interessantes Papier verfasst. Die Studie ist unter dem Link https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3539158/ abrufbar und trägt den Namen „Testing the Nanoparticle Allostatic Cross Adaption-Sensitization Model for Homeopathic Remedy Effects.“ Die Autorin hat im Rahmen ihrer Forschungen Menschen als komplexe, anpassungsfähige und vernetzte Systeme identifiziert und homöopathische Mittel als an Netzwerke anpassungsfähige Nano-Arzneien.

Dieses medizinische Verfahren – von uns allen liebevoll Homöopathie genannt – hat sich seit 230 Jahren als wissenschaftliche Methode bewährt. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wurde dies in kontrollierten klinischen Studien, epidemiologischen Erhebungen und Untersuchungen zu klinischen Ergebnissen bestätigt!

Es gibt wohl kaum ein besseres Beispiel für die altbekannte Redewendung „klein, aber fein“ als die Homöopathie! (Und ich bilde mir ein, dass es auch auf meine bescheidene - 1,52 Meter große - Person zutrifft.)

Die Homöopathie wirkt! Sagen Sie es weiter.

Herzlichst,

Ihre

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Quelle: https://joettecalabrese.com/blog/the-nano-dose-and-other-small-things/

Foto: 1603093489 von ollytheoutlier

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Produkte die seit der Corona Epidemie besonders gefragt sind         

Nano-Dosierungen und andere Kleinigkeiten

Potenzen machen den Unterschied

von Joette Calabrese


Ich bin 1,52 Meter groß. Im Vergleich zum Rest der Welt also winzig, Nano-Größe eben.

Wenn Sie mich fragen, hat es viele Vorteile, eher auf der kleineren Seite zu sein. Einer davon ist, dass ich in meinem Beruf weiß, wovon ich spreche: Ich lehre, schreibe und berate zum Thema Homöopathie.

Der Zusammenhang erschließt sich Ihnen nicht? Hier eine kleine Gedächtnisstütze: Homöopathische Arzneimittel funktionieren nach dem Nanoprinzip (Ullmann 2006). Das heißt, eine homöopathische Arzneimittelgabe könnte man auch als Nano-Dosierung bezeichnen.

Nano-Therapie

Sie fragen sich jetzt vielleicht, was ich damit ausdrücken möchte. Vielleicht sind Sie auch der Meinung, dass diese sehr kleinen Dosierungen nicht wirklich etwas bewirken können.

Wir werden ja dazu erzogen, zu glauben, dass größer immer auch besser bedeutet. Hier sind Sie sicherlich meiner Meinung, oder? Aber alles im Leben hat einen Sinn und eine Bestimmung, ganz gleich wie groß oder klein es ist. Amerikanische Trucks sind unschlagbar auf langen Strecken, aber wer weiß nicht auch die Eleganz und Geschmeidigkeit eines italienischen Vintage Sportwagens zu schätzen?

Lamborghini und Nano-Dosierungen haben eines gemeinsam: Sie sind unglaublich elegant. Stellen Sie sich nur einmal vor, Sie würden in einem Truck die Serpentinen des Stilfser Jochs entlangdonnern.

Mit 150 km/h.

Stellen Sie sich auch vor, wie es wäre, wenn dieser Truck Baumstämme geladen hätte. Das wäre alles andere als elegant, nicht wahr? Zudem völlig ineffektiv und – wenn ich so frei sein darf – schlicht und ergreifend eine Zumutung.

Der wendige, elegante Lamborghini dagegen würde auf der Straße wie ein geschmeidiges Kätzchen schnurren und sich samt wie Seide in die Kurven legen. Er würde eins werden mit dem spektakulären Panorama.

Die elegante Methode

Genau wie die Homöopathie.

Eben weil ich so klein bin, finde ich an dem Gedanken, je kleiner die Dinge, desto besser, Gefallen. In puncto Homöopathie ist das nicht nur Wunschdenken. In der Tat kann man die Wirksamkeit der homöopathischen Arzneien zumindest teilweise auf genau diese Dosierungen zurückführen.

In der Homöopathie wird das Rohmaterial erst durch einen Vorgang der Verdünnung und Verschüttelung – wir nennen ihn Potenzierung - zu einer echten homöopathischen Arznei.

Wissen Sie, die Homöopathie ist nach wie vor von einem großen Mysterium umgeben, weil die moderne Wissenschaft noch nicht herausgefunden hat, wie und warum sie wirkt.

Was auch immer dahinterstecken mag, die fehlenden Nebenwirkungen sind ein Markenzeichen der homöopathischen Methode. Vielleicht sind homöopathische Arzneien gerade wegen ihrer Größe in vielen Fällen die deutlich effektivere und sichere Option zu den regelmäßigen Gaben der unbehandelten Ausgangssubstanz.

Chamomilla

Nehmen wir zum Beispiel die Kamille (Chamomilla). Sowohl die Tee-Droge als auch die Urtinktur können gegen Zahnungsschmerzen bei Kindern gegeben werden. Vor allem dann, wenn die Kinder dabei äußerst unleidlich sind.

Sobald man die Kamille aber zu einer homöopathischen Arznei verarbeitet – zum Beispiel wie bei Chamomilla C200 durch Verdünnung zu einer winzigen Dosis der Ausgangssubstanz – können die Beschwerden noch besser und effektiver behandelt werden.

Bei meinen eigenen Kindern habe ich festgestellt, dass die Kamille als getrocknete Pflanze zwar hilfreich war, aber die Wirkung nicht annähernd so tief ging und die Zahnungsbeschwerden nicht so schnell behoben werden konnten.

Ich habe viel mit beiden Varianten experimentiert – zuerst mit Kamillen-Tinktur und später mit den homöopathischen Potenzen. Immer und immer wieder konnte ich beobachten, dass die homöopathische Variante nicht nur umgehend die Schmerzen und die Unleidlichkeit verschwinden ließ, sondern die Babys auch nachhaltig vor Zahnungsbeschwerden zu schützen schien. (Und somit auch den gesunden Schlaf der gesamten Familie sicherte!)

Darüber hinaus werden die Vorteile der Nano-Dosierungen deutlich, wenn man sie aus anderen Rohstoffen als der gutartigen und harmlosen Kamille herstellt(in der Homöopathie wird der botanische Name Chamomilla verwendet, z.B. Chamomilla 200). Bemerkenswerterweise kann man durch den sanften Impuls einer exponentiell kleineren Dosierung der Ausgangssubstanz auch die heilende Wirkung von Stoffen aktivieren, die in ihrer Reinform sehr giftig sind!

Toxische Substanzen werden zu heilenden Arzneien

Durch die Verdünnung in diesen sogenannten Nano-Dosierungen scheinen alle toxischen Aspekte der Ausgangssubstanz entfernt, die Heilwirkung hingegen stimuliert zu werden.

Ein gutes Beispiel ist Nux vomica. Nux vomica – auch Brechnuss oder Strychninbaum genannt – ist als rohe Pflanze alles andere als genießbar, denn es enthält das hochgiftige Strychnin. Zu den unangenehmen Wirkungen der Brechnuss gehören Übelkeit, hoch schmerzhafte Krämpfe im Abdomen, Durchfall und viele andere, ernste Symptome, die ich Ihnen an dieser Stelle ersparen möchte.

Aber…  sobald diese giftige Pflanze bis zu einer präzisen Nano-Stufe verdünnt und verschüttelt wird, verschwinden die toxischen Eigenschaften und die verborgenen, heilenden Kräfte von Nux vomica können sich entfalten. Die homöopathische Zubereitung – in Nano-Dosierung – hat sich zur Behandlung von Durchfall und Erbrechen bewährt. Sie kann sogar vorbeugend eingesetzt werden.

In der Tat wird Nux vomica in Nano-Dosierung (vergessen Sie bitte nicht, wie hoch der Verdünnungsgrad ist) in der homöopathischen Praxis häufig bei Lebensmittelvergiftungen und Magen-Darm-Infekten bei Kindern, Erwachsenen und Tieren eingesetzt.

Sie sind der Meinung, das alles sei zu schön, um wahr zu sein? Dann denken Sie bitte noch einmal gründlich darüber nach. Schon der berühmte Arzt und Toxikologe Paracelsus schrieb: „Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“

Weitere Informationen zu Arzneien aus giftigen Substanzen:

Moderne Forschung und Homöopathie

Auch heute gibt es Wissenschaftler, die die Wirkweise homöopathischer Arzneien mit der von Nanopartikeln vergleichen. Dr. Iris Bell und ihre Kollegen am Arizona Center for Integrative Medicine haben hierzu ein äußerst interessantes Papier verfasst. Die Studie ist unter dem Link https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3539158/ abrufbar und trägt den Namen „Testing the Nanoparticle Allostatic Cross Adaption-Sensitization Model for Homeopathic Remedy Effects.“ Die Autorin hat im Rahmen ihrer Forschungen Menschen als komplexe, anpassungsfähige und vernetzte Systeme identifiziert und homöopathische Mittel als an Netzwerke anpassungsfähige Nano-Arzneien.

Dieses medizinische Verfahren – von uns allen liebevoll Homöopathie genannt – hat sich seit 230 Jahren als wissenschaftliche Methode bewährt. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wurde dies in kontrollierten klinischen Studien, epidemiologischen Erhebungen und Untersuchungen zu klinischen Ergebnissen bestätigt!

Es gibt wohl kaum ein besseres Beispiel für die altbekannte Redewendung „klein, aber fein“ als die Homöopathie! (Und ich bilde mir ein, dass es auch auf meine bescheidene - 1,52 Meter große - Person zutrifft.)

Die Homöopathie wirkt! Sagen Sie es weiter.

Herzlichst,

Ihre

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Quelle: https://joettecalabrese.com/blog/the-nano-dose-and-other-small-things/

Foto: 1603093489 von ollytheoutlier

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