Homéopathie et médecine naturelle
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Kurzinformation: Dr. Massimo Mangialavori berichtet über die klinischen Symptome dreier Arzneimittel, die er kürzlich zur Behandlung von COVID-19 eingesetzt hat. Er stellt diese vorläufigen Informationen zur Verfügung in der Hoffnung, dass sie in diesen schwierigen Zeiten hilfreich sein können.

Drei homöopathische Arzneimittel, die ich für COVID-19 eingesetzt habe

Massimo Mangialavori

  1. März 2020

Liebe Freunde und Kollegen,

momentan möchte ich den Fokus nicht so sehr auf die äußerst schwierige Lage lenken, in der sich unser Land heute und an vorderster Front befindet. Als Arzt und vor allem als homöopathischer Arzt fühle ich mich aber verpflichtet, meine wenn auch sehr begrenzten Erfahrungen bezüglich einiger weniger Fälle, die ich in den letzten Wochen behandelt habe, mit Ihnen zu teilen.

Mit vielen Patienten halte ich über Telefon oder Videoschaltung Kontakt. Ein kleiner Prozentsatz von ihnen wurde positiv auf Covid-19 getestet, andere zeigten bereits im Januar Symptome, die für eine reguläre Grippe eher ungewöhnlich waren.

An dieser Stelle möchte ich klarstellen, dass ich meine homöopathischen Arzneien nie ausschließlich auf der Basis hypothetischer Pathologien oder Syndrome zu verordnen pflege. Ich betreue meine Patienten auch weiterhin konstitutionell, weil das individuelle Konstitutionsmittel in den meisten Fällen ausgezeichnete Ergebnisse liefert.

Nichtsdestotrotz will ich nicht außer Acht lassen, dass Hahnemann seinerzeit selbst einen großen Beitrag zur Behandlung der Cholera leistete, dem viel Anerkennung gebührt. Dank seiner Fähigkeit, „systemisch“ zu denken, gelang es ihm, das Wesen dieser Epidemie zu erfassen. Dafür übertrug er aus einer akuten Notwendigkeit heraus seine Gedanken- und Argumentationskette unter Berücksichtigung der homöopathischen Prinzipien auf die Ebene eines Makrosystems. In diesem Makrosystem wurde eine Gruppe von Menschen, die alle an derselben Pathologie litten und einer schnellen Intervention bedurften, als ein „Organismus“ zusammengefasst. Die Notwendigkeit entstand unter anderem deswegen, weil nicht genügend Zeit vorhanden war, um eine individualisierte homöopathische Therapie für jeden einzelnen Patienten auszuarbeiten.

Unter diesen Gegebenheiten wurde das Konzept des Genius epidemicus in der Homöopathie geboren. So konnten der homöopathische Grundgedanke und die Wirksamkeit der homöopathischen Arzneien auch perspektivisch um ein Vielfaches multipliziert und auf große Bevölkerungsgruppen übertragen werden. Sie alle wissen, dass dieses Vorgehen zu Hahnemanns Zeiten sehr erfolgreich war. Ich möchte also versuchen, meinen kleinen Beitrag zu leisten, obgleich ich mir bewusst bin, dass meine begrenzten Fallzahlen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind, wenn man bedenkt, wie viele Menschen aktuell betroffen sind. Ich bin mir auch bewusst, dass die Mehrheit der mit diesem Virus infizierten Patienten asymptomatisch bleibt bzw. die Infektion innerhalb weniger Tage auch ohne therapeutische Intervention überwindet.

Sie wissen mit Sicherheit auch, dass wir hier in Italien die schweren Fälle nicht behandeln dürfen und keinen Zugang zu den Krankenhäusern haben. Wir können unseren Patienten also am besten helfen, indem wir sie dabei unterstützen, die erste Phase dieser „Krankheit“ so gut und so schnell wie möglich zu überstehen.

Ich habe mich dazu entschieden, meine hypothetischen Beobachtungen mit allen Interessierten zu teilen. Es kommen bereits positive Rückmeldungen aus Italien und aus dem Ausland, gleichzeitig möchte ich klarstellen, dass es überall auf der Welt homöopathische Kollegen gibt, die ihre eigenen Erkenntnisse sammeln und damit gute Ergebnisse erzielen.

Vor allem möchte ich betonen und JEGLICHE ZWEIFEL AUS DEM WEG RÄUMEN, dass ich hier weder ein Behandlungsprotokoll herausgeben möchte noch genügend Material zur Hand habe, um eine Therapie gegen das Coronavirus empfehlen zu können.

Im Anhang finden Sie ein Schreiben, das ich heute Nachmittag an einige von Ihnen geschickt habe, in der Hoffnung, dass Sie es gut nutzen werden und mich nicht als den dämlichen Homöopathen abtun, der behauptet, eine homöopathische Behandlung gegen Covid-19 gefunden zu haben.

Im Folgenden finden Sie Informationen zu meinen ersten und vorläufigen Erkenntnissen. Ich sage „vorläufig“, weil ich der Meinung bin, dass diese noch bestätigt werden müssen. Sie kennen mich alle gut und wissen, dass ich konkrete Fakten nicht gerne mit Ideen und theoretischen Überlegungen vermische.

Ich stelle Ihnen hier meine begrenzten Erfahrungen mit weniger als 100 Coronavirus-Patienten in Quarantäne vor, in der Hoffnung, in diesen schwierigen Zeiten eine Hilfestellung geben zu können. Zum Teil handelt es sich um neue Patienten, die ich vorher nicht kannte und die von mir nach dem Konzept des Genius epidemicus behandelt wurden. Im Gegensatz dazu verordnete ich bei meinen langjährigen Patienten, die sich mit Covid-19 infizierten, zuerst das Konstitutionsmittel – wie ich es üblicherweise tue – und erst im Anschluss daran ein Akutmittel in den Fällen, in denen das Konstitutionsmittel nicht überzeugend wirkte.

Es ist keine leichte Aufgabe, die Literatur unserer schier unendlichen Arzneimittellehre auf der Suche nach dem besten Heilmittel für eine bestimmte Erkrankung zu durchforsten. Ganz offensichtlich sind wir alle sehr verschieden und andere Homöopathen werden sicherlich auch andere Schlussfolgerungen ziehen.

 

Hier eine kurze Zusammenfassung folgender drei Arzneimittel: Chininum muriaticum, Grindelia und Camphora. Meine Beobachtungen stützen sich auf die wichtigsten klinischen Symptome und ich bin zuversichtlich, dass meine kurze Zusammenfassung einen guten Überblick geben wird.

Stand 30. März 2020: Ich halte mit 95 Patienten Kontakt per Telefon oder Video. Bisher sind 67 Patienten wieder genesen (sie wurden innerhalb von 3-4 Tagen wieder gesund, berichteten anschließend spontan, dass es ihnen deutlich besser ginge, Rückfälle gab es keine). Bei 19 Patienten konnte keine Reaktion beobachtet werden, bei weiteren 9 Patienten war die Reaktion nicht eindeutig. Bei keinem Patienten kam es zu Komplikationen. Natürlich kann ich nicht sagen, dass dieses Ergebnis ausschließlich auf die homöopathische Behandlung zurückzuführen ist. Was ich aber beobachtet habe ist, dass sich diese Patienten im Vergleich zu anderen Patienten, die nicht homöopathisch behandelt wurden, recht zügig wieder erholten. Selbstverständlich gab es hier KEINE Doppelblindstudie.

 

Chininum muriaticum ist bisher das erste Mittel meiner Wahl, mit folgenden klinischen Symptomen:

  • Fieber mit Temperaturanstieg am frühen Nachmittag, reagiert nicht auf die üblichen fiebersenkenden Mittel.
  • Die Schwäche ist am Abend ausgeprägter.
  • Stirnkopfschmerz mit drückendem Schmerz begleitet von (mehr oder weniger) heftigen Schmerzen in den Augen – bei manchen erinnern die Schmerzen an eine klassische Neuralgie.
  • Trockener Reizhusten, wird nur als unangenehmes Gefühl in den oberen Atemwegen empfunden.
  • Wenig Appetit und kaum Durst, trotz Fieber. Verlangen nach salzigen Speisen. Verlangen nach heißen Getränken, nicht nach Wasser.
  • Opferhaltung: sie suchen die Schuld bei anderen; bringen ihren Ärger gegenüber Ärzten und Pflegekräften sowie anderen erkrankten Personen unverblümt zum Ausdruck. Der Patient glaubt, er habe alles getan, um sich vor der Infektion zu schützen, hat sich die Hände gewaschen. Gibt anderen die Schuld für seinen Zustand, die anderen haben sich nicht gewaschen und sie angesteckt; glaubt, man habe sich nicht gut genug um ihn gekümmert.

 

Grindelia robusta steht an zweiter Stelle. Die klinischen Symptome sind wie folgt:

  • Fieberschübe mit plötzlichem Temperaturanstieg, zwei bis drei Mal innerhalb von 24 Stunden.
  • Die Schwäche ist morgens am stärksten.
  • Pochende Kopfschmerzen, hauptsächlich am Hinterkopf, bessern sich im Sitzen – manchmal mit dem Bedürfnis, sich hinzulegen, die Schmerzen lassen das aber nicht zu.
  • Trockener Husten mit dem Gefühl, abhusten zu müssen, obwohl kein Auswurf da ist – besteht darauf, eine winzig kleine Menge Schleim abzuhusten (was subjektiv Erleichterung bringt, obwohl man objektiv keine Veränderung feststellen kann).
  • Hustenanfälle mit erkennbarem Erstickungsgefühl.
  • Ist sich seiner Ängste bewusst, kann nicht zwischen objektiver, tatsächlicher Atemnot und einer subjektiv empfundenen Atemnot unterscheiden; befürchtet, schnell ins Krankenhaus eingeliefert werden zu müssen.
  • Hat Angst vor dem Einschlafen und dass er im Schlaf nicht mehr atmen kann, will deshalb oft nur mit Licht schlafen.
  • Konjunktivitis, die zuerst in einem Auge und dann im anderen auftritt.
  • Gelenkschmerzen, vor allem in den unteren Gliedmaßen.
  • Ist ängstlicher als Chininum muriaticum. Leugnet seine Symptome der Familie gegenüber aus Furcht, es könnten nicht genügend Ressourcen da sein. Sie weiß, dass sie hypochondrisch ist – kann nicht zwischen objektiven und subjektiven Symptomen unterscheiden.

 

 Camphora (Cinnamomun camphora) ist das dritte Mittel meiner Wahl. Die klinischen Symptome sind wie folgt:

  • Anhaltendes Fieber mit konstanter Temperatur, die sich im Laufe des Tages nicht zu verändern scheint – begleitet von Schwitzen, Frost und einem Gefühl von aufkommender Müdigkeit, die bei anhaltendem Schwitzen schlimmer wird.
  • Die Kopfschmerzen sind drückend, von innen nach außen – versucht, dieses Gefühl zu unterbinden, indem er den Kopf eng bandagiert und versucht, von außen Druck auszuüben.
  • Der Husten ist weniger ausgeprägt als bei den anderen beiden Mitteln, scheint den Patienten aber dennoch zu ermüden. Der Husten tritt beim tiefen Einatmen auf, während bei oberflächlicher Atmung eine Atemnot entsteht, die Besorgnis hervorruft. Der Patient atmet deswegen wieder tiefer ein und muss mehr husten.
  • Atemnot bei der geringsten Anstrengung, obwohl die Sauerstoffsättigung objektiv betrachtet in Ordnung ist.
  • Wässrige und hartnäckige Rhinorrhoe (postnasale Schleimstraße).
  • Durchfall ohne Bauchschmerzen.
  • Oligurie (verminderte Harnausscheidung), die als bedrohlicher wahrgenommen wird als sie eigentlich ist.
  • Verwirrung und Besorgnis darüber, dass man Familienmitglieder gefährden könnte. Ist davon überzeugt, dass es sich bei dieser Krankheit um eine tiefgreifende Erfahrung handelt, die für den ganzen Lebensweg von großer Bedeutung ist.

 

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Kurzinformation: Dr. Massimo Mangialavori berichtet über die klinischen Symptome dreier Arzneimittel, die er kürzlich zur Behandlung von COVID-19 eingesetzt hat. Er stellt diese vorläufigen Informationen zur Verfügung in der Hoffnung, dass sie in diesen schwierigen Zeiten hilfreich sein können.

Drei homöopathische Arzneimittel, die ich für COVID-19 eingesetzt habe

Massimo Mangialavori

  1. März 2020

Liebe Freunde und Kollegen,

momentan möchte ich den Fokus nicht so sehr auf die äußerst schwierige Lage lenken, in der sich unser Land heute und an vorderster Front befindet. Als Arzt und vor allem als homöopathischer Arzt fühle ich mich aber verpflichtet, meine wenn auch sehr begrenzten Erfahrungen bezüglich einiger weniger Fälle, die ich in den letzten Wochen behandelt habe, mit Ihnen zu teilen.

Mit vielen Patienten halte ich über Telefon oder Videoschaltung Kontakt. Ein kleiner Prozentsatz von ihnen wurde positiv auf Covid-19 getestet, andere zeigten bereits im Januar Symptome, die für eine reguläre Grippe eher ungewöhnlich waren.

An dieser Stelle möchte ich klarstellen, dass ich meine homöopathischen Arzneien nie ausschließlich auf der Basis hypothetischer Pathologien oder Syndrome zu verordnen pflege. Ich betreue meine Patienten auch weiterhin konstitutionell, weil das individuelle Konstitutionsmittel in den meisten Fällen ausgezeichnete Ergebnisse liefert.

Nichtsdestotrotz will ich nicht außer Acht lassen, dass Hahnemann seinerzeit selbst einen großen Beitrag zur Behandlung der Cholera leistete, dem viel Anerkennung gebührt. Dank seiner Fähigkeit, „systemisch“ zu denken, gelang es ihm, das Wesen dieser Epidemie zu erfassen. Dafür übertrug er aus einer akuten Notwendigkeit heraus seine Gedanken- und Argumentationskette unter Berücksichtigung der homöopathischen Prinzipien auf die Ebene eines Makrosystems. In diesem Makrosystem wurde eine Gruppe von Menschen, die alle an derselben Pathologie litten und einer schnellen Intervention bedurften, als ein „Organismus“ zusammengefasst. Die Notwendigkeit entstand unter anderem deswegen, weil nicht genügend Zeit vorhanden war, um eine individualisierte homöopathische Therapie für jeden einzelnen Patienten auszuarbeiten.

Unter diesen Gegebenheiten wurde das Konzept des Genius epidemicus in der Homöopathie geboren. So konnten der homöopathische Grundgedanke und die Wirksamkeit der homöopathischen Arzneien auch perspektivisch um ein Vielfaches multipliziert und auf große Bevölkerungsgruppen übertragen werden. Sie alle wissen, dass dieses Vorgehen zu Hahnemanns Zeiten sehr erfolgreich war. Ich möchte also versuchen, meinen kleinen Beitrag zu leisten, obgleich ich mir bewusst bin, dass meine begrenzten Fallzahlen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind, wenn man bedenkt, wie viele Menschen aktuell betroffen sind. Ich bin mir auch bewusst, dass die Mehrheit der mit diesem Virus infizierten Patienten asymptomatisch bleibt bzw. die Infektion innerhalb weniger Tage auch ohne therapeutische Intervention überwindet.

Sie wissen mit Sicherheit auch, dass wir hier in Italien die schweren Fälle nicht behandeln dürfen und keinen Zugang zu den Krankenhäusern haben. Wir können unseren Patienten also am besten helfen, indem wir sie dabei unterstützen, die erste Phase dieser „Krankheit“ so gut und so schnell wie möglich zu überstehen.

Ich habe mich dazu entschieden, meine hypothetischen Beobachtungen mit allen Interessierten zu teilen. Es kommen bereits positive Rückmeldungen aus Italien und aus dem Ausland, gleichzeitig möchte ich klarstellen, dass es überall auf der Welt homöopathische Kollegen gibt, die ihre eigenen Erkenntnisse sammeln und damit gute Ergebnisse erzielen.

Vor allem möchte ich betonen und JEGLICHE ZWEIFEL AUS DEM WEG RÄUMEN, dass ich hier weder ein Behandlungsprotokoll herausgeben möchte noch genügend Material zur Hand habe, um eine Therapie gegen das Coronavirus empfehlen zu können.

Im Anhang finden Sie ein Schreiben, das ich heute Nachmittag an einige von Ihnen geschickt habe, in der Hoffnung, dass Sie es gut nutzen werden und mich nicht als den dämlichen Homöopathen abtun, der behauptet, eine homöopathische Behandlung gegen Covid-19 gefunden zu haben.

Im Folgenden finden Sie Informationen zu meinen ersten und vorläufigen Erkenntnissen. Ich sage „vorläufig“, weil ich der Meinung bin, dass diese noch bestätigt werden müssen. Sie kennen mich alle gut und wissen, dass ich konkrete Fakten nicht gerne mit Ideen und theoretischen Überlegungen vermische.

Ich stelle Ihnen hier meine begrenzten Erfahrungen mit weniger als 100 Coronavirus-Patienten in Quarantäne vor, in der Hoffnung, in diesen schwierigen Zeiten eine Hilfestellung geben zu können. Zum Teil handelt es sich um neue Patienten, die ich vorher nicht kannte und die von mir nach dem Konzept des Genius epidemicus behandelt wurden. Im Gegensatz dazu verordnete ich bei meinen langjährigen Patienten, die sich mit Covid-19 infizierten, zuerst das Konstitutionsmittel – wie ich es üblicherweise tue – und erst im Anschluss daran ein Akutmittel in den Fällen, in denen das Konstitutionsmittel nicht überzeugend wirkte.

Es ist keine leichte Aufgabe, die Literatur unserer schier unendlichen Arzneimittellehre auf der Suche nach dem besten Heilmittel für eine bestimmte Erkrankung zu durchforsten. Ganz offensichtlich sind wir alle sehr verschieden und andere Homöopathen werden sicherlich auch andere Schlussfolgerungen ziehen.

 

Hier eine kurze Zusammenfassung folgender drei Arzneimittel: Chininum muriaticum, Grindelia und Camphora. Meine Beobachtungen stützen sich auf die wichtigsten klinischen Symptome und ich bin zuversichtlich, dass meine kurze Zusammenfassung einen guten Überblick geben wird.

Stand 30. März 2020: Ich halte mit 95 Patienten Kontakt per Telefon oder Video. Bisher sind 67 Patienten wieder genesen (sie wurden innerhalb von 3-4 Tagen wieder gesund, berichteten anschließend spontan, dass es ihnen deutlich besser ginge, Rückfälle gab es keine). Bei 19 Patienten konnte keine Reaktion beobachtet werden, bei weiteren 9 Patienten war die Reaktion nicht eindeutig. Bei keinem Patienten kam es zu Komplikationen. Natürlich kann ich nicht sagen, dass dieses Ergebnis ausschließlich auf die homöopathische Behandlung zurückzuführen ist. Was ich aber beobachtet habe ist, dass sich diese Patienten im Vergleich zu anderen Patienten, die nicht homöopathisch behandelt wurden, recht zügig wieder erholten. Selbstverständlich gab es hier KEINE Doppelblindstudie.

 

Chininum muriaticum ist bisher das erste Mittel meiner Wahl, mit folgenden klinischen Symptomen:

  • Fieber mit Temperaturanstieg am frühen Nachmittag, reagiert nicht auf die üblichen fiebersenkenden Mittel.
  • Die Schwäche ist am Abend ausgeprägter.
  • Stirnkopfschmerz mit drückendem Schmerz begleitet von (mehr oder weniger) heftigen Schmerzen in den Augen – bei manchen erinnern die Schmerzen an eine klassische Neuralgie.
  • Trockener Reizhusten, wird nur als unangenehmes Gefühl in den oberen Atemwegen empfunden.
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  • Opferhaltung: sie suchen die Schuld bei anderen; bringen ihren Ärger gegenüber Ärzten und Pflegekräften sowie anderen erkrankten Personen unverblümt zum Ausdruck. Der Patient glaubt, er habe alles getan, um sich vor der Infektion zu schützen, hat sich die Hände gewaschen. Gibt anderen die Schuld für seinen Zustand, die anderen haben sich nicht gewaschen und sie angesteckt; glaubt, man habe sich nicht gut genug um ihn gekümmert.

 

Grindelia robusta steht an zweiter Stelle. Die klinischen Symptome sind wie folgt:

  • Fieberschübe mit plötzlichem Temperaturanstieg, zwei bis drei Mal innerhalb von 24 Stunden.
  • Die Schwäche ist morgens am stärksten.
  • Pochende Kopfschmerzen, hauptsächlich am Hinterkopf, bessern sich im Sitzen – manchmal mit dem Bedürfnis, sich hinzulegen, die Schmerzen lassen das aber nicht zu.
  • Trockener Husten mit dem Gefühl, abhusten zu müssen, obwohl kein Auswurf da ist – besteht darauf, eine winzig kleine Menge Schleim abzuhusten (was subjektiv Erleichterung bringt, obwohl man objektiv keine Veränderung feststellen kann).
  • Hustenanfälle mit erkennbarem Erstickungsgefühl.
  • Ist sich seiner Ängste bewusst, kann nicht zwischen objektiver, tatsächlicher Atemnot und einer subjektiv empfundenen Atemnot unterscheiden; befürchtet, schnell ins Krankenhaus eingeliefert werden zu müssen.
  • Hat Angst vor dem Einschlafen und dass er im Schlaf nicht mehr atmen kann, will deshalb oft nur mit Licht schlafen.
  • Konjunktivitis, die zuerst in einem Auge und dann im anderen auftritt.
  • Gelenkschmerzen, vor allem in den unteren Gliedmaßen.
  • Ist ängstlicher als Chininum muriaticum. Leugnet seine Symptome der Familie gegenüber aus Furcht, es könnten nicht genügend Ressourcen da sein. Sie weiß, dass sie hypochondrisch ist – kann nicht zwischen objektiven und subjektiven Symptomen unterscheiden.

 

 Camphora (Cinnamomun camphora) ist das dritte Mittel meiner Wahl. Die klinischen Symptome sind wie folgt:

  • Anhaltendes Fieber mit konstanter Temperatur, die sich im Laufe des Tages nicht zu verändern scheint – begleitet von Schwitzen, Frost und einem Gefühl von aufkommender Müdigkeit, die bei anhaltendem Schwitzen schlimmer wird.
  • Die Kopfschmerzen sind drückend, von innen nach außen – versucht, dieses Gefühl zu unterbinden, indem er den Kopf eng bandagiert und versucht, von außen Druck auszuüben.
  • Der Husten ist weniger ausgeprägt als bei den anderen beiden Mitteln, scheint den Patienten aber dennoch zu ermüden. Der Husten tritt beim tiefen Einatmen auf, während bei oberflächlicher Atmung eine Atemnot entsteht, die Besorgnis hervorruft. Der Patient atmet deswegen wieder tiefer ein und muss mehr husten.
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  • Oligurie (verminderte Harnausscheidung), die als bedrohlicher wahrgenommen wird als sie eigentlich ist.
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