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Plutonium nitricum: Er hat sein inneres Licht verloren

 
von Marie Luc Fayeton
 

Ein 55-jähriger Mann kommt im Dezember 2000 zur Beratung. In den Jahren 1975 bis 1979 ist es ihm mithilfe von Sulfur und Natrium muriaticum und unterstützt durch die Liebe seiner Frau gelungen, von seiner Drogensucht wegzukommen.

„Ich bin todunglücklich ... mit meiner Frau. Sie erzählte mir aus heiterem Himmel gewisse Dinge. Verstehen Sie mich nicht falsch, sie hat mich nie betrogen, aber ich machte es schlimmer als es war, ein kleines Liebesabenteuer ohne Folgen, bevor wir uns kannten. Ich habe mich selbst über meine Reaktion gewundert.“

„Nachdem ich Crotalus cascavella genommen hatte, ging es mir gut. Ich hatte immer das Gefühl gehabt, vor einer verschlossenen Tür zu stehen, und das ist verschwunden. Doch da ist ein Hass in mir, den ich schon seit meiner Kindheit kenne; er sitzt tief in meinem Innern.“


gottähnlich

Unter Berücksichtigung der Crotalus cascavella-Themen - Rache und Verlangen, mit einem Messer zu töten - fragte ich ihn: „Haben Sie das Gefühl, Sie müssten sich für diese frühere Liebesgeschichte Ihrer Frau rächen? Würden Sie sich erleichtert fühlen, wenn Sie ihm ein Messer in den Rücken stechen könnten?
„Nein, nicht in den Rücken, sondern von Angesicht zu Angesicht, in einem Duell, auch wenn ich verlieren würde. Ich sage zu mir selbst: „Du bist ein Bösewicht“. Ich bin Agnostiker. Ich bewundere die Gläubigen, sie haben keine Probleme. Ich weiß nicht, wo ich hingehöre und außerdem habe ich diesen Hass!“


Ich biete ihm die Interpretation an, dass „es unmöglich ist gläubig zu sein, wenn man selbst Gott sein will.“ Er schwelgt noch immer in Nostalgie nach diesen Drogenzuständen, wo er sich allwissend und allmächtig wie Gott fühlte.“

 „Ja, ich habe das Gefühl, dass es wieder losgeht, ich sehne mich geradezu danach, das ist verrückt. Ich staune selbst, dass ich so sein kann. Es wäre ganz einfach, ein Tyrann zu werden. Man hat viel Spaß dabei (er ist tatsächlich ein sehr netter Mann). Anonym großzügig zu sein ist sehr schwer. Ich wäre es gern, aber ich kann nicht über meinen Schatten springen. Ich kann wie ein Pitbull sein, wenn ich mich nicht kontrolliere und mich zurückhalte. Ich war ein böser Junge, ich schlug die Leute und benahm mich pervers. Ich wusste was ich sagen musste, um die Leute zu quälen; man kann auch mit Worten töten. Auch Tiere quälte ich; ich trieb Hunde in die Enge und schlug sie. Mein Vater kaufte mir ein Luftgewehr, und ich schoss gnadenlos auf alles, was am Leben war, ich tötete Eidechsen, Hühner usw.. Ich machte mir keine Gedanken darüber.“ (Jeremy Sherr beschreibt Plutonium nitricum als brutale Gewalt ohne jegliche Weisheit).




Licht

 „Dann kamen die Drogen, zusammen mit einem intellektuellen, gewaltfreien Freundeskreis. Die neuen Freunde öffneten mir die Augen und meine Gewalttätigkeit hörte auf. Wenn ich zu Ihnen komme, ist das wie eine Droge für mich. Ich komme zu Ihnen, um mir meine Drogen zu holen, ich kann nicht ohne sie leben. Ist das wirklich so?

Ich kann es nicht ertragen, dass irgendjemand Macht über mich hat. Mein Verhalten ist primitiv und instinktiv. Ich habe unter LSD die Bibel gelesen und ich konnte einfach nicht weiter lesen, so sehr war ich geblendet von den Seiten. Ein riesiges Licht kam aus dem Buch heraus, gewaltig, um nicht zu sagen schrecklich, als ob einem ein Blitz in die Augen schießt. Ich gab das Lesen auf und machte das Buch zu.“

Analyse:
Seine Worte erinnerten mich sofort an das Thema Licht bei Plutonium: Er hat sein inneres Licht verloren und weigert sich, das Licht, das von anderen ausgeht, von außen kommt, aufzunehmen. Er sieht nur sein eigenes Innenleben; große Männer interessieren ihn nicht; er kann das Licht nicht ertragen und findet keinen Rückhalt in der äußeren Welt. Sobald er kein Licht aus seiner inneren Quelle empfängt, verzweifelt er an der ganzen Welt. Er will aus seinem eigenen inneren Licht heraus göttlich sein und will sich von keinem äußeren Licht führen lassen. Dadurch fällt er in eine so tiefe, dunkle Nacht, die über ihn herein bricht, wie die bösen Geister, vor denen er sich so fürchtet.

Plutonium hat ein Verlangen nach Transzendenz an sich und in der Außenwelt durch Selbst-Illumination, er braucht ein starkes Licht, das das Chaos durch seine eigene Schwingung in Ordnung bringt.

Verordnung: Plutonium nitricum 1M

Follow-Ups:

Januar 2001:
„Es geht mit ausgesprochen gut. Ich komme nur wegen meines Rückens. Ich habe mir einen Muskel gezerrt, als ich 330 kg Kisten gehoben habe (die rohe Kraft ohne Weisheit: Plutonium nitricum). Ich nahm Plutonium nitricum 1M (in Wasser) weiter und hatte Erfolg.

März 2002:
„Es geht mir immer besser. Eine zeitlang hatte ich gar keine Schmerzen, aber seit etwa einem Monat bin ich steif im Iliosakralgelenk und ich bin wieder aggressiver. Ich bin nicht mehr wie früher 24 Stunden am Tag voller Hass, ich kann ihn ignorieren, aber wenn mich etwas aufregt und ich unterdrücke es, dann empfinde ich wieder den alten Hass.

Februar 2003:
Es geht ihm gut, außer der morgendlichen Steifigkeit im Rücken; er klagt über dumpfe Schmerzen und mangelnde Beweglichkeit. Die „schrecklichen Bauchschmerzen“ hat er nicht mehr gehabt, obwohl er mehrmals täglich Pappkartons von über 40 kg Gewicht herumschleppt.

Und der Hass? „Er ist viel besser, nicht mehr so zwanghaft, und ich habe erkannt, dass ich das bin. Es ist leicht, gewalttätig zu werden, um Dampf abzulassen. Eine zeitlang dachte ich, ich sei nur auf dieser Welt, um den Teufelskreis der Gewalt zu durchbrechen. Ich hätte nie so weiter leben können, es war die Hölle. Ich lebte mit dem Leid meiner Vergangenheit wie mit einer Droge, die meinen Hass schürte.“ Ich gebe ihm Plutonium nitricum C 30.

Februar 2004: Er fühlt sich wohl. Sein Rücken macht ihm wieder Probleme und er ist müde. Ich wiederhole Plutonium nitricum C 30.

Evolution:
In den nächsten Jahren verschrieb ich ihm folgende Mittel mit gutem Erfolg: im Mai 2005 Plutonium nitricum XM wegen seiner Hämorrhoiden, im März 2006 Plutonium nitricum LM gegen Magenschmerzen nach Spannungen am Arbeitsplatz. Im Mai 2006 Plutonium nitricum C 200 wegen Bronchitis und einem Traum von Ungeheuern, von denen ihn eines fangen wollte. Im Februar 2007 kam er wieder wegen nächtlicher bzw. morgendlicher Bauchkrämpfe. „Früher wurde ich von meiner Vergangenheit heimgesucht, jetzt bedroht mich  die Zukunft.“

Ich verordne ihm nach einem Traum Anhalonium. Im Juni 2007 klagt er noch immer über Bauchschmerzen und Probleme mit Hämorrhoiden. Er spricht wieder von seinem Hass, der ihn von Zeit zu Zeit wie ein Anfall überkommt und analysiert ihn: „Warum empfinde ich plötzlich Hass auf die Menschen? Ich habe erkannt, dass es Eifersucht ist, hasserfüllte Eifersucht. Ich kann es jetzt in Worte fassen: "Sie hat dir nichts getan, sie hat nur genau das, was du nicht hast.“ Ich verordne Plutonium nitricum XM 1. Im September 2009 beseitigt Belladonna seine Kopfschmerzen, „als ob mein Kopf explodieren wollte.“ Sonst geht es ihm  gut. Im August 2010 hat er noch immer mit Ängsten zu tun; er hat Zukunftsängste im Bezug auf seine Arbeit, die ihm seit Juli Probleme bereitet. Dennoch ist er seit der Einnahme von Plutonium nitricum ein anderer Mensch geworden; in seinen eigenen Worten: „aus der Hölle entkommen.“ Er wird vermutlich noch weitere Wiederholungsgaben brauchen.

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Fotos:
Der Helix-Nebel: planetarischer Nebel, der von einem sterbenden Stern ausgeht; NASA, ESA, und CR O'Dell (Vanderbilt University)
Chicago, Illinois. Im Warteraum des Hauptbahnhofs, Jack Delano

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Kategorien: Fälle
Stichwörter: Hass, Gewalt, Bosheit, gottähnlich, Verlust des inneren Lichts, Drogen
Mittel: Plutonium nitricum

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