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Drei Fälle von Radium bromatum

 
von Resie Moonen
 

Lichen sclerosus
Fall 1:
Mrs E., geboren 1939, kommt im Jahr 2005 wegen eines Lichen sclerosus an den Schamlippen, der 2003 von einem Dermatologen diagnostiziert wurde. Sie hat viele Symptome, besonders aber stört sie ein Brennen und Jucken an den Schamlippen durch einen weißlichen Ausschlag. Das Brennen ist sehr intensiv, schlimmer im Bett, schlimmer in der Nacht, schlimmer durch Wärme. Sie hat mehrere Kortison-Salben ausprobiert, aber keine hat geholfen. Die Beschwerden haben sich nach zwei Jahren mit dieser Behandlung verschlechtert.


Die gynäkologische Anamnese zeigt, dass sie Schwierigkeiten gehabt hatte, schwanger zu werden wegen einer Verengung der Eileiter. Dennoch wurde sie spontan schwanger und ist glücklich mit ihrer Tochter.

Mit 55 Jahren kam sie in die Wechseljahre. Als sie 58 war, hatte sie noch einmal eine Blutung. Sie wurde ausgeschabt, aber der Frauenarzt konnte keine Ursache für die Blutung feststellen.
Sie ist eine warmblütige, hart arbeitende Frau. Sie hatte schon immer viel Energie. Sie hat zusammen mit ihrem Mann im eigenen Laden gearbeitet; sie hatten lange Arbeitszeiten, aber sie war stets voller Energie. Nun möchte sie immer noch Sport machen, aber es fällt ihr schwer, vor allem Radfahren ist unmöglich wegen des schmerzhaften Ausschlags. Sie will sich viel bewegen und jeden Tag Sport treiben.

Im Jahr 2003 musste sich ihr Mann einer Behandlung wegen eines Prostata-Karzinoms unterziehen: der Implantation von „Seeds“ (radioaktiven Partikeln mit kurzer Halbwertszeit). Sie teilten das gleiche Bett während all der Monate der Behandlung, und in dieser Zeit brach ihre Erkrankung aus. Zunächst begann es mit Juckreiz, dann folgte heftiges Brennen und Jucken mit weißen Verfärbungen und Steifigkeit der Schamlippen. Bei der Untersuchung bemerkte ich eine weiße, harte Induration an den Schamlippen und der Vaginalöffnung.

Verordnung: wegen der Ursache des Ausschlags, des Ausschlags selbst mit dem Brennen und Jucken und ihrer Energie, beschloss ich, ihr Radium bromatum 200 K, einmal monatlich zu  geben.

Follow-up:
Nach der Mittelgabe verschlimmerte sich der Ausschlag, wurde aktiver und brannte stärker, aber dann gingen die Symptome sehr schnell zurück. Nach 2 Monaten war der Juckreiz besser und der Ausschlag war stark zurückgegangen. Nach 5 Monaten war der Juckreiz verschwunden und die weißen Flecken waren fast weg.

Nach 10 Monaten war der Lichen sclerosus vollkommen geheilt: Sie hat keine weißen Flecken mehr, kein Jucken und Brennen und kann wieder ohne Beschwerden Fahrrad fahren.

Fall 2:
Herr B., geboren 1958, kommt im Jahr 2006 zur Konsultation wegen Lichen sclerosus et atrophicus am Penis. Er hat verhärtete weiße Flecken, die schmerzhaft sind, jucken und brennen, und rissige Haut. Er hat den Eindruck, dass die Haut immer mehr schrumpft; nach dem Beischlaf hat er Schmerzen. Er hat das Gefühl, seine Haut würde von innen her aufgefressen.

Er hat dieses Problem bereits seit 3 Jahren. Es begann nach einer Behandlung wegen Bauchschmerzen. Er war mehrfach geröntgt worden und es wurden mehrere CTs des Unterleibs gemacht; die einzige Diagnose, die dabei herauskam, war ein Reizdarmsyndrom. Er häufig schwere krampfartige Schmerzen, Rumpeln und Spannungsgefühl im Abdomen.
Herr B. ist ein hart arbeitender Mann. Er besitzt einen eigenen Möbel-Laden und nach Aussage seiner Frau arbeitet er Tag und Nacht. Er ist ein eher scheuer und zurückhaltender Mensch und fühlt sich schuldig, wenn er seine Freizeit für sich selbst beansprucht!

Verordnung: wegen der möglichen Ursache und des sklerotischen Ausschlags gab ich ihm Radium Bromatum 12 K, einmal täglich 2 Globuli.

Follow-up:
Das Jucken und der Ausschlag gehen innerhalb von 2 Monaten stark zurück. Nach 8 Monaten gibt es keine Probleme mehr, und er braucht nur noch selten Radium bromatum 12K, wenn er einmal Juckreiz verspürt. Die Bauchschmerzem sind viel besser, er hat keine Krämpfe mehr. Seit 2006 ist der Lichen sclerosus nicht wieder aufgetreten.



Lichen sclerosus und atrophicus

Fall 3:
Mrs. M., geboren 1958, kam im Jahr 2008 wegen zirkumskripter Sklerodermie (Morphea)  zur Behandlung. Es begann im Jahr 2005 zunächst auf dem Unterbauch und breitete sich später auf die Arme und Beine aus. Zunächst war sie 3 Monate lang mit Metrotrexate behandelt worden, aber während dieser Zeit wurde der Ausschlag immer schlimmer. Sie bekam dann Kortisonsalben, welche ebenfalls ohne Wirkung blieben.


Der Ausschlag beginnt mit einer punktuellen blauroten Verfärbung der Haut, die sich dann ausbreitet: das ganze Bein und der Arm werden bläulich-rot. Der Ausschlag ist schmerzhaft und brennt und fühlt sich glühend heiß an. Es ist ein Gefühl, als ob einen jemand mit einer Nadel sticht. Die Haut verhärtet sich, die Haare fallen aus, und wenn der Ausschlag einige Monate anhält, bekommt er ein glänzendes, verhärtetes Aussehen. Es entstehen immer noch weitere Punkte auf ihrem Körper, vor allem auf dem Bauch.

M. ist eine hart arbeitende Frau; sie ist Mutter von 3 Kindern, und arbeitet als Krankenschwester in einem Altersheim. Sie ist scheu und zurückhaltend, vor allem, wenn sie unter vielen Menschen ist. Als sie jünger war, hatte sie sogar Angst vor Fremden. Sie ist sehr aktiv: sie fährt mit dem Fahrrad zur Arbeit und nach der Arbeit geht sie mit ihren Hunden spazieren.

Ein Jahr bevor der Ausschlag begann wurde sie mehrfach geröntgt und hatte verschiedene CTs wegen einer Ovarialzyste. Außerdem wurde bei ihr eine Untersuchung mit radioaktiven Isotopen gemacht.
 
Verordnung: Radium bromatum 200K, einmal alle 2 Wochen.

Follow-up:
Nach 2 Monaten ist die Haut bereits viel besser, weniger steif und verhärtet. Das Stechen in den Beinen ist verschwunden, ebenso das Jucken und Brennen. Es entstehen keine neuen Stellen mehr. Nach 5 Monaten werden die vorhandenen Flecken immer kleiner und die Haut wird wieder glatt, ohne Jucken und Brennen. Kein stechender Schmerz mehr.

Jetzt, 2 Jahre nach der Behandlung (im letzten Jahr nahm sie Radium bromatum MK einmal im Monat), sind die Flecken fast völlig verschwunden, ebenso die Schmerzen und der Juckreiz. Die Hautfarbe hat sich fast normalisiert und die Haare haben wieder zu wachsen begonnen! Der Hautarzt hatte ihr gesagt, ihr Haar würde nie wieder nachwachsen! Sie hat immer noch viel Energie und ihr Selbstwertgefühl ist viel besser geworden.

 


Fotos: Wikipedia: Lichen sclerosus / Dermis.net: Lichen sclerosus und atrophicus
Kategorie: Fälle
Stichwörter: Lichen sclerosus, hart arbeitend, Strahlentherapie, Röntgen, CT
Mittel: Radium bromatum




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