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Außer Atem und Furcht vor einem Sturz nach einem Unfall

von Ulrich Welte
 

A. ist ein 70-jähriger, netter alter Mann, leicht übergewichtig und trotz seines Alters lustig und ausgelassen. Sein Gesicht ist aufgedunsen und bläulich. Er leidet an chronischer Bronchitis, hat Erstickungsgefühle und spürt jeden kleinsten Sauerstoffmangel in einem Raum. Morgens fühlt er sich, als hätte er 2 Liter Wein getrunken. Er kommt leicht außer Atem, schlimmer beim Steigen. Seine Beine fühlen sich schwer an. Nachmittags geht es ihm besser.
All seine Probleme begannen vor 8 Monaten, nachdem er aus 2,5 m Höhe von einer Leiter gefallen war. Zunächst nahm er es leicht und prüfte nur nach, ob er etwas gebrochen hatte; er saß auf einer Bank in seinem Garten und hatte ein Bier vor sich. Seither schwebt er jedoch in ständiger Angst zu fallen. Er klammert sich zu Hause an das Geländer oben an der Treppe und kann nur noch mit Hilfe des Treppengeländers die Treppe hinunter gehen. Mit dem Radfahren hat er aufgehört, weil er einen Sturz befürchtet.

 

Dies ist eher ungewöhnlich für ihn, weil er immer ein Draufgänger war, der nie Angst vor solchen Dingen hatte. Er war ein erfolgreicher Geschäftsmann an der Spitze eines großen Familienunternehmens, das er verkaufte, als er älter wurde. Jetzt genießt er seine Rente. Er trinkt gern Bier, bis zu 4 Flaschen pro Abend. Er schnarcht sehr stark, so dass seine Frau es vorzieht, in einem anderen Zimmer zu schlafen. Sein Blutdruck ist erhöht.

 
Er kam mit der Blutdruck senkenden Behandlung nicht zurecht, weil die Mittel bei ihm Schwindel hervorriefen. Ärzte kann er nicht ausstehen und in der Regel kümmert er sich selbst um seine Gesundheit. Er trinkt Mistel-Tee, um seinen Blutdruck normal zu halten. Ich rate ihm dazu, seinen Alkoholkonsum zu senken, weil ich bei ihm eine Schlafapnoe vermute.
 

Mohnblüte

Analyse:
Die ganze Geschichte von „es geht mir nicht mehr gut seit dem Sturz“ mit darauf folgenden Ängsten, sein bläuliches Aussehen und sein Schnarchen lassen mich zuerst an Opium denken, mit einem zweiten Gedanken an die Kohlenstoffe und die Asteraceae. Um das zu bestätigen, befrage ich ihn über seinen Schmerz: „Ich bin völlig unempfindlich gegen Schmerzen. Ich glaube, man könnte mir den Bauch ohne Narkose aufschneiden; aber ich kann keine Gleitsichtbrille tragen, sie macht mir Kopfschmerzen.“

 
Er ist farbenblind, wählt aber ohne Probleme blau 15D und gelb 1C.
 
Das genügt als Bestätigung für Opium (sie mögen 2C, das ganz nah bei 1C liegt).
 
Verordnung: Opium 1M, 2 Gaben innerhalb von 2 Tagen
 
Von der ersten Nacht an schläft er besser und schnarcht viel weniger. Seine Frau sagt, dass er ganz anders und viel besser aussieht. Nach ein paar Tagen ist das verschwollene, bläuliche Gesicht ebenso wie das betrunkene Gefühl am Morgen verschwunden. Er möchte das Mittel weiterhin nehmen und nimmt nun es zweimal wöchentlich.
 
Nach 3 Monaten ist seine Besserung weiter fortgeschritten und er findet wieder zu seinem alten Selbst zurück. Seine Beine fühlen sich nicht mehr so schwer an, das Schnarchen und die Bronchitis haben aufgehört, und er kann ohne Treppengeländer die Treppe hinunter gehen, Nach 6 Monaten nimmt er immer noch Opium 1M und fühlt sich wohl. Er hat seinen Alkoholkonsum reduziert. Er freut sich, dass seine Geschichte veröffentlicht wird!
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Foto: Ulrich Welte
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Kategorie: Fälle
Stichwörter: chronische Bronchitis, außer Atem, Angst zu fallen, Schnarchen, unempfindlich gegen Schmerz, bläuliches Gesicht
Mittel: Opium

 




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